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Staatsreform: Visionen sind nötig :
Neue Kantonsangestellte in Pflicht genommen

Auch in Zeiten knapper Finanzen brauche der Staat Visionen. Dies erklärte Landammann Dr. Thomas Pfisterer bei der Inpflichtnahme von 30 neu in den Staatsdienst eingetretenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kantonalen Verwaltung.

Bei der formellen Inpflichtnahme von 30 neuen Verwaltungsangestellten hielt der Aargauer Regierungsvorsitzende am Mittwoch im Aarauer Grossratssaal fest, der Aargau habe sich in den vergangenen 200 Jahren vom Agrar- zum drittgrössten Industrie- und Dienstleistungskanton entwickelt. Trotz beschränkter Finanzen von Staat und Gemeinden seien Visionen nötig: Der Aargau müsse seine Standort-Chancen im Herzen des Mittellandes noch besser nutzen und die nötigen Modernisierungen im Bereich von Parlament, Regierung und Verwaltung weiter führen. Als jungem Kanton müssten dem Aargau Reformen leichter fallen - "wenn wir nur die Kraft dazu aufbringen". Der Landammann rief die neuen Staatsangestellten dazu auf, ihre Aufgaben neutral, objektiv, hingebungsvoll und vor allem partnerschaftlich im Dienste der aargauischen Bevölkerung und der Zukunft zu erfüllen.

Gemäss Kantonsverfassung werden Mitglieder von Behörden sowie Beamtinnen und Beamte offiziell auf Verfassung und Gesetz verpflichtet. Mit einem gemeinsam gesprochenen "Ich gelobe es" verpflichten sich dabei die vom Regierungsrat gewählten neuen Staatsangestellten, alle Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Am Mittwoch wurde dabei erstmals auf den traditionellen militärischen Namensaufruf verzichtet.

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