Spitzenmedizin im Kanton Aargau
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Regierungsrat unterstützt Paul Scherrer Institut im Bereich der Protonenstrahlentherapie
Der Regierungsrat unterstützt das Paul Scherrer Institut (PSI) mit einer Million Franken. Damit investiert er in die spitzenmedizinische Forschung und die Medizinaltechnik-Anwendungen am Standort Aargau. Gefördert wird dabei die Zusammenarbeit und der Wissenstransfer im Bereich der Protonenstrahlentherapie zwischen den Kantonsspitälern Baden und Aarau und dem PSI.
Der Regierungsrat hat beschlossen, die Protonenstrahlentherapie-Aktivitäten im PSI mit einem Betrag von 1 Million Franken zu unterstützen. Er gibt damit seinem Willen Ausdruck, spitzenmedizinische Forschung und Medizinaltechnik-Anwendungen am Standort Aargau zu fördern. Durch die Zusammenarbeit mit dem PSI im Bereich Protonenstrahlentherapie ergeben sich insbesondere für die Kantonsspitäler Baden und Aarau weitere interessante Entwicklungs- und Kooperationsmöglichkeiten. Regierungsrat Ernst Hasler äussert sich positiv zur Unterstützung der Grundlagenforschung: "Das therapeutische Spektrum der Protonentherapie ist zur Zeit noch beschränkt. Deshalb müssen die Forschung gestärkt und die klinische Anwendung national abgestimmt werden."
Koordination auf nationaler Ebene
Die Protonenstrahlentherapie ist Gegenstand der schweizweiten Koordinationsbestrebungen im Bereich der Spitzenmedizin. Der Kanton Aargau hat, unter Einbezug der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), die Initiative für eine verstärkte schweizweite Koordination der Spitzenmedizin ergriffen. Dies auf Grund der Tatsache, dass sich die hohen Investitionskosten nur bei einem schweizweiten Einsatz rechtfertigen.
Weltweit führendes Institut
Das Paul Scherrer Institut, mit Sitz in Villigen, ist im Bereich der medizinischen Anwendung der Protonenbestrahlung weltweit führend und geniesst in der Fachwelt einen herausragenden Ruf.Das PSI verfolgt die Forschung der Bestrahlungstherapie mit Protonenstrahlen seit einigen Jahren und ist schweizweit der einzige Anbieter dieser Therapieform. Angewendet wird diese erfolgreiche Bestrahlungstechnik zur Therapie ausgewählter Fälle, insbesondere bei Tumoren in der Nähe von kritischen Organen (z.B. Augentumore).