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Sparsame Klassenbildung an Mittelschulen :
Umteilungen reduzieren Klassenbedarf und ermöglichen Millioneneinsparung

Dank 80 Umteilungen - 70 davon nur in der engeren Region - können an den Mittelschulen sechs Klassen eingespart werden. Das ermöglicht über die vierjährige Ausbildung gerechnet Einsparungen von rund 8 Millionen Franken. Die 36 ersten Klassen beginnen den Unterricht erstmals gemäss dem Maturitäts-Anerkennungsreglement (MAR).

Der Planung der ersten Klassen nach dem Maturitätsanerkennungsreglement MAR lagen folgende Grundsätze zugrunde: An jeder Schule werden alle Akzent-fächer geführt. Diese sind Geistes- und Sozialwissenschaften, Latein, Mathematik und Moderne Sprachen. Die Abteilungen sollten nach Möglichkeit akzentfachrein sein, sodass alle Schülerinnen und Schüler einer Abteilung das gleiche Akzentfach besuchen. Mit Hilfe von regionalen Zuteilungen in den Zentren Aarau und Baden/Wettingen soll eine erste Optimierung der Abteilungsbestände garantiert werden. Überregionale Zuteilungen erfolgen in zweiter Priorität.

Wesentliche Einsparungen

Es hat sich gezeigt, dass durch die Zuteilungen - 70 regionale und 10 überregionale - wesentliche finanzielle Einsparungen erreicht werden konnten. Es konnten dadurch 6 Abteilungen eingespart werden, was bei Kosten von 350 000 Franken pro Abteilung und Jahr eine wesentliche Entlastung bedeutet. Der Planungsgrundsatz der akzentfachreinen Klassen konnte relativ gut eingehalten werden. Nur sechs von 36 neuen Abteilungen sind gemischt. So konnte etwa in Zofingen nur drei Klassen gebildet werden, was bei vier Akzentfächern zwingend Zusammenlegungen ergibt. Würde nur in den Schulen selbst optimiert und nicht im ganzen Kanton, hätte dies 10 gemischte Klassen zur Folge. Akzentfachgemischte Klassen sind wiederum mit einem organisatorischen und finanziellen Mehraufwand verbunden, der sich durch die Optimierungen nun in Grenzen hält. Weiter schwanken durch die Zuteilungen die Abteilungsgrössen nur unwesentlich, während sonst grosse Unterschiede bestanden hätten.

Keine unzumutbaren Schulwege

Die erste Klassenplanung unter dem MAR hat sich bewährt. Die Zuteilungen erfolgten primär nach den Kriterien der Verkehrsverbindungen, der Wohngemeinde und der besuchten Bezirksschule. Dadurch sollte vermieden werden, dass die Schulwege unzumutbar lang und das soziale Netz der Schülerinnen und Schüler auseinandergerissen würden.

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