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Sirenentest 2004 :
Jährlicher Test auch im Aargau

Am kommenden Mittwoch, 4. Februar 2004, findet um 1330 Uhr in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenetest statt. Dabei wird nicht nur die Funktionsbereitschaft der Sirenen des "Allgemeinen Alarms", sondern erstmals auch jene des "Wasseralarms" getestet. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.

Landesweit werden über 7'700 Sirenen (davon knapp 10 % im Kanton Aargau) auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, mit denen die Bevölkerung im Katastrophen- und Kriegsfall alarmiert wird. Ausgelöst wird das Zeichen "Allgemeiner Alarm", ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig, darf der Sirenentest bis 1400 Uhr wiederholt werden. Ab 1415 Uhr bis spätestens 1500 Uhr wird im gefährdeten Gebiet unterhalb von Stauanlagen das Zeichen "Wasseralarm" getestet (betrifft zur Zeit im Kanton Aargau nur die Gemeinden entlang der Limmat unterhalb von Wettingen). Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Bei beiden Tests sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.

Wenn das Zeichen "Allgemeiner Alarm" jedoch ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der "Wasseralarm" ertönt immer erst nach dem Zeichen "Allgemeiner Alarm" und bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll.

Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich auf den hintersten Seiten jedes Telefonbuchs im Merkblatt "Alarmierung der Bevölkerung" sowie - für den Wasseralarm - auf den örtlichen Merkblättern.Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten.

  • Staatskanzlei