Sicherheitskommission begrüsst Polizeimassnahmen
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Polizeidirektor und Kommandant der Kantonspolizei erklären sich
Polizeidirektor Urs Hofmann und der Kommandant der Kapo Aargau, Oberst Michael Leupold, haben der grossrätlichen Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK) die Hintergründe des Polizeieinsatzes vom letzten Samstag im Umfeld des Fussballspiels FC Aarau – FC Zürich erläutert.
Aufgrund verschiedener Vorfälle mit Fans des FC Zürich im vergangenen Jahr sowie rund um Fussballspiele der letzten Wochen entschied die Kantonspolizei in Absprache mit dem Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, den Gästesektor im Stadion Brügglifeld für das Spiel FC Aarau – FC Zürich zu schliessen. Nachdem die Zürcher Fans als Reaktion darauf bekanntgaben, diese Massnahmen nicht zu akzeptieren und doch nach Aarau zu reisen, ergriff die Kantonspolizei die erforderlichen Massnahmen, um Gewaltdelikte oder Sachbeschädigungen im Umfeld des Fussballspiels vom letzten Samstag zu verhindern.
Mit einem Grossaufgebot, unterstützt durch verschiedene Nordwestschweizer Kantone, gelang es, die trotz der Sperrung des Gästesektors angereisten Fans unter Kontrolle zu halten. Wer sich nicht freiwillig ausweisen wollte, wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Kommission für öffentliche Sicherheit begrüsst das Vorgehen der Polizei
Anlässlich der ersten Jahresberichtssitzung der grossrätlichen Sicherheitskommission SIK wurde seitens der Grossräte eine Orientierung über den Polizeieinsatz und die Hintergründe gewünscht.
Polizeidirektor Urs Hofmann und Polizeikommandant Michael Leupold informierten die Kommission ausführlich.
Die Kommission nahm die Anordnung der Sperrung des Gästesektors und das konsequente Vorgehen der Kantonspolizei zustimmend zur Kenntnis und bedankte sich bei den beiden Vertretern der Regierung und der Polizei für ihren mutigen Entscheid, der Fangewalt Einhalt zu gebieten.
Die Kommission gab auch ihrem Unmut darüber Ausdruck, dass seitens der Verantwortlichen der Fussballliga nach wie vor nicht genügend gegen Gewalt im Umfeld von Fussballveranstaltungen gemacht wird.
Die Kommission ermunterte die Führung der Polizei, den eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen und die Gewaltaktionen der sogenannten Fans zu unterbinden. Sie hofft, dass weitere Kantone dem Aargauer Beispiel folgen und sich ermutigen lassen, auch bei Fussballfans Recht und Ordnung einzufordern.