Sicher unterwegs
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Diverse bauliche Massnahmen werden die Verkehrssicherheit zwischen Künten und Busslingen erhöhen.
Zwischen Künten und Busslingen werden in einem Aufwasch die Kantonsstrasse verbreitert und saniert, eine Radwegverbindung und ein Kreisel sowie eine Eingangspforte gebaut. In 18 Monaten werden auf knapp zwei Kilometern rund 3,9 Millionen Franken in die Sicherheit des Verkehrs investiert.
Die Bauarbeiten starten am 14. April 2008. Zuerst wird die Kantonsstrasse auf der Bergseite verbreitert, dazu kommt ein Durchlass für den Fuchstobelbach.
Radweg und verbreiterte Strasse
Damit sind zunächst die Rahmenbedingungen für den Bau des Radwegs geschaffen, der als erstes Bauwerk vollständig fertig gestellt wird. Für die Sicherung des Langsamverkehrs ist ein Parallelweg von zweieinhalb bis drei Metern Breite vorgesehen. Auf Gemeindegebiet von Remetschwil wird ein neues Trassee für den Radweg auf der talseitigen Böschung realisiert, in Künten wird ein bestehender Feldweg ausgebaut.
Nach dem Radweg folgen die Strassenverbreiterungen auf der Talseite und die Werkleitungen. Vorgesehen ist, die heutige Strasse, die eine ungenügende Breite von fünf Metern aufweist, auf sechseinhalb Meter zu verbreitern.
Danach stehen der Kreisel Roggenmatt und die Eingangspforte in Busslingen an, die gemäss Bauprogramm der Firma Käppeli aus Wohlen bis Ende Oktober 2008 erstellt sein werden. Beim Ortseingang Künten wird die Kreuzung der K271 mit der K414 in einen Kreisel umgebaut: den Kreisel Roggenmatt. Dieser regelt nicht nur den Verkehr auf den Kantonsstrassen, sondern hat zusätzlich den Vorteil, dass auch der Radverkehr sicher in das Kantonsstrassennetz eingeführt werden kann. Ausserdem dient der Kreisel als Eingangspforte, was die Sicherheit beim Ortseingang Künten zusätzlich erhöht. Beim Ortseingang Busslingen hingegen wird mittels einer so genannten Eingangspforte (bepflanzte Strasseninsel) eine Zäsur im Strassenverlauf geschaffen, was sich positiv auf die gefahrenen Geschwindigkeiten und somit auf die Verkehrssicherheit auswirken wird.
Bauarbeiten im Sommer 2009 abgeschlossen
Die Belagsarbeiten an der Kantonsstrasse bilden den Abschluss der Bauarbeiten und werden im Sommer 2009 ausgeführt. Auf den bestehenden Strassenkörper wird im so genannten Hocheinbau zehn Zentimeter neuer Belag aufgetragen. Diese Bauweise spart Kosten, Bauzeit und ist ökologisch, weil damit Transporte vermieden werden.
Geplant ist, die Bauarbeiten für Werkleitungen, Entwässerung und Randverstärkung unter Verkehr auszuführen. Die Belagsarbeiten hingegen werden während einer Vollsperrung erfolgen. Damit wird die Bauzeit wesentlich verkürzt und eine höhere Qualität erzielt.
Die Kosten für den Strassenbau betragen insgesamt 3,9 Millionen Franken und werden, da sich der Abschnitt ausserorts befindet, ganz vom Kanton übernommen. Die Kosten für die Werkleitungen, die von der Gemeinde Busslingen finanziert werden, sind mit 400'000 Franken veranschlagt.