Seitenwechsel auf der A1
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A1 Lenzburg - Suhr: zweite Etappe der Belagserneuerung
Am Montag, 13. Juli, wird auf der Strecke Lenzburg - Suhr die zweite Etappe der Belagserneuerungsarbeiten in Angriff genommen. Vorher müssen während 3 Tagen Wegweisungen, Signalisation, Markierung und provisorische Leitplanken den neuen Verhältnissen angepasst werden. In dieser Zeit ist auf der A1 besondere Vorsicht geboten.
Während 9 Wochen wurde auf der A1 zwischen Lenzburg und Suhr in der 4/0-Verkehrsführung gefahren. In diesen 2 Monaten wurden auf der Fahrbahn Richtung Zürich 25'000 m3 Beton abgebrochen, 60'000 t Schwarzbelag eingebaut, 5 Unterführungen saniert und verschiedenste Werkleitungs-, Signalisations- und Markierungsarbeiten ausgeführt - eine eindrückliche Leistung der Planer und Unternehmer. Die Fahrzeit erhöhte sich im Durchschnitt um nur knappe 3 Minuten.
Mindestens so erfreulich ist es aber, dass der Verkehr während der Zeit der engen Fahrspuren problemlos lief. Dank dem korrekten und verständnisvollen Verhalten der Automobilistinnen und Automobilisten konnten Staus und schwere Unfälle vermieden werden. In dieser Bauphase ereigneten sich lediglich 9 Verkehrsunfälle mit 4 leichtverletzten Personen, womit wir deutlich unter dem Durchschnitt der nach Statistik zu erwartenden Unfälle in solchen Baustellenbereichen liegen.
Jetzt ist die Fahrbahn Richtung Zürich fertig erneuert, und seit Dienstag, 7. Juli, laufen die umfangreichen Umstellungsarbeiten für die nächste Bauetappe. Diese umfasst dieselbe 9 km lange Strecke zwischen Lenzburg und Suhr, wobei nun die Fahrbahn Richtung Bern zur Baustelle wird, und auf der anderen Seite der Verkehr vierspurig rollt. Als erstes wird beim Anschluss Aarau Ost am Mittwoch, 8. Juli 1998, die Ein- und Ausfahrt Richtung Zürich geöffnet und am Montag, 13. Juli 1998, die Aus- und Einfahrt Richtung Bern geschlossen. Diese neue Verkehrssituation ist den Strassenbenützerinnen und Strassenbenützern seit einiger Zeit durch Informationstafeln an Ort und Stelle vermittelt worden und ist auch im Internet (www.ag.ch/a1) einsehbar. Am Mittwoch, 8. Juli 1998, werden die beiden Fahrspuren Richtung Zürich auf die Stand- und Normalspur des erneuerten Belages verlegt und dann die provisorischen Leitplanken (Miniguards, zur sicheren Trennung der Fahrrichtungen) mit mehreren Pneukranen gleichzeitig von der heutigen in die neue Lage auf der Gegenfahrbahn versetzt. Diese Vorgehensweise garantiert einen schnellen Arbeitsfortschritt und wird den Verkehrsfluss nur unwesentlich behindern. Bereits am Freitag, 10. Juli 1998, werden die Baumaschinen auffahren und mit dem Abbruch des alten Betonbelages beginnen.
Alle an der Belagserneuerung Beteiligten sind überzeugt, sämtliche Vorkehrungen für einen reibungslosen Verkehrsablauf und für eventuelle Unfallsituationen getroffen zu haben und hoffen, auch die zweite Etappe zügig und unfallfrei bewältigen zu können. Dazu zählt man weiterhin auf ein diszipliniertes Verhalten der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Selbstverständlich werden Polizeipräsenz und Geschwindigkeitskontrollen im bisherigen Umfang weitergeführt und rücksichtsloses Fahren geahndet.
Die Abteilung Tiefbau und die Kantonspolizei wünschen gute Fahrt. Keep cool!