Schweinegrippe-Verdachtsfall im Aargau
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Kantonsspital Baden betreut Ferienrückkehrer aus Mexiko
Seit heute Morgen betreut das Kantonsspital Baden (KSB) einen Ferienrückkehrer aus Mexiko, den sein Hausarzt nach Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst (KAD) wegen Schweinegrippe-Verdachts zugewiesen hat.
Der Mann wurde mit über 38 Grad Fieber sowie Erkältungs- bzw. Grippesymptomen hospitalisiert und wird derzeit mit Tamiflu behandelt. Voraussichtlich innerhalb von zwei Tagen werden die Laborbefunde vorliegen, die Aufschluss über die Art der Erkrankung geben werden. Der Patient ist derzeit isoliert, um die Möglichkeit einer Ansteckung zu verhindern. Bei der Schweinegrippe handelt es sich um ein mutiertes Virus, bei dem die Immunität des Menschen noch schwach entwickelt ist.
Dieser Verdachtsfall ist derzeit der einzig bekannte im Kanton. Deuten Symptome auf eine mögliche Schweinegrippe-Infektion hin, nimmt der Hausarzt mit dem KAD Kontakt auf. Gemeinsam wird in der Folge entschieden, ob eine Zuweisung an eines der beiden Kantonsspitäler erfolgt. KSA und KSB verfügen über entsprechende Tamiflu-Vorräte. Noch wichtiger ist das Know-how über das Management von Patienten mit Infektionskrankheiten.