"Schiefe Brücke" wird erneuert
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Umfassende Instandstellungsarbeiten
Mehr als 135 Jahre nach ihrer Erstellung wird die Limmatbrücke zwischen Baden und Ennetbaden generalüberholt. Die Arbeiten beginnen Mitte Januar und dauern bis November 2008. Damit die Brücke für die nächsten 40 Jahre befahrbar und sicher bleibt, werden die Stahlkonstruktion sowie die Betonplatte und Beläge teilweise erneuert oder verstärkt.
Die 1871 erstellte und seither mehrmals verstärkte und umgebaute "Schiefe Brücke" über die Limmat zwischen Baden und Ennetbaden wird umfassend erneuert. Dabei wird die Brückenplatte im Gehwegbereich abgebrochen und neu erstellt. Zudem wird im Fahrbahnbereich der Beton instand gesetzt und verstärkt. Die Stahlkonstruktion erhält einen neuen Oberflächenschutz und wird örtlich verstärkt. Somit kann eine weitere Nutzungsdauer von 40 Jahren garantiert werden.
Die Abmessungen der Brücke sowie die bestehende Traglast und das heutige Verkehrsregime (Fahrverbot für motorisierten Individualverkehr) bleiben unverändert. Die Brücke, die heute im Eigentum des Kantons Aargau ist, wird nach der Instandsetzung ins Eigentum der Stadt Baden und der Gemeinde Ennetbaden übergehen, welche künftig für den Unterhalt zuständig sein werden.
Die Abteilung Tiefbau des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt plant die Realisation der Instandsetzungsarbeiten in mehreren Bauetappen. Mit den Gerüstarbeiten wurde Mitte Januar 2008 begonnen; der Abschluss der Bauarbeiten ist für Ende November 2008 vorgesehen. Die Brücke bleibt grundsätzlich während der ganzen Bauzeit für den öffentlichen Verkehr (RVBW, Postauto, Taxis) sowie für Rettungs- und Unterhaltsfahrzeuge einspurig befahrbar. Während gewissen Betonierphasen muss sie aber jeweils für wenige Tage für den gesamten motorisierten Verkehr gesperrt werden. Für Fussgänger bleibt der Übergang dauernd gewährleistet.
Die dringend notwendigen Arbeiten führen zeitweise zu Behinderungen und Lärmimmissionen. Bauherrschaft, Bauleitung und Unternehmungen sind bestrebt, diese minimal zu halten und danken der Bevölkerung für das entgegengebrachte Verständnis.