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Sanierung Seetalbahn :
Behördenvertreter über Stand der Seetalbahnsanierung informiert

Über 50 Gemeindevertreter und Grossräte des Seetals erhielten in Lenzburg im Sinne eines Zwischenberichts Gelegenheit, ein mögliches Konzept zur Sanierung der Seetalbahn zu diskutieren.

Der Abend wurde durch die beiden Repla-Präsidenten Ruedi Baumann (Repla Lenzburg) und Benno Vogler (Repla Seetal) sowie das Baudepartement unter Leitung von Landammann Dr. Thomas Pfisterer organisiert. Als weitere Referenten gaben Hans Ulrich Berger, Vizedirektor im Bundesamt für Verkehr, Dr. Amédéo Wermelinger und Erwin Willimann von der SBB AG und Vertreter der Abteilung Verkehr des Baudepartementes Auskunft.

Schwergewichtig wurde das aktuelle Sanierungskonzept vorgestellt, das die Sicherheit von Schiene und Strasse auf ein verantwortbares Niveau hebt und den Bahnbetrieb rationalisiert. Es ist Gegenstand für die laufenden Diskussionen mit den einzelnen Gemeinden.

Das Konzept soll die Bahnübergänge aufheben, umlegen, oder zumindest die Sicherheit dort verbessern, wo sie bestehen bleiben müssen. Gleichzeitig ist die Anschaffung von neuem, geeigneterem Rollmaterial vorgesehen. Die Ausschreibung dazu ist im Gange. Zentral ist auch das Anliegen gegenüber der SBB AG, dass die Anschlüsse auf die halbstündlichen Schnellzugshalte in Lenzburg bestehen bleiben.

Die Sanierungskosten werden auf Bund, Kantone und Gemeinden aufgeteilt. Auf die Gemeinden entfallen am Schluss noch ca. 10 % der sogenannten anrechenbaren Kosten, die den unbedingt erforderlichen Sanierungsmassnahmen entsprechen.

Die angekündigten Sofortmassnahmen sollen in den nächsten Monaten realisiert werden. Namentlich sind die Vorbereitungen für die modifizierten Rottenwarnanlagen soweit fortgeschritten, dass mit ersten Installationen im Herbst begonnen werden kann. Verschiedene Behördevertreter verlangten, dass die Busalternative zu Handen der Botschaft an den Gros-sen Rat vertieft bearbeitet werden müsse. Das blieb unbestritten.

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