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Sanierung der Hofbauten :
Schloss Liebegg, Gränichen

Unter Ausnützung des Investitionsprogramms des Bundes noch im Jahre 1997 und im Rahmen der üblichen Hochbaukredite, verteilt auf mehrere Jahre, soll nun endlich das baufällige Schloss Liebegg saniert werden. Das ist eine Pflicht des "Burgenlandes Aargau".

Die Erhaltung der historischen Gebäude und Anlagen ist eine kulturhistorische Verpflichtung des Kantons. Eine Sanierung der (abgesehen von der Hauswartwohnung) seit langer Zeit ungenutzten Hofbauten ist dringend notwendig. Die Gebäude sind in einem schlechten Zustand, teilweise einsturzgefährdet, es droht der Zerfall der gesamten Bausubstanz. Der Gemeinderat Gränichen hat bereits polizeiliche Massnahmen in Aussicht stellen müssen. Unter Wahrung denkmalpflegerischer Aspekte ist eine Sanierung in mehreren Etappen vorgesehen. In einer ersten Etappe sollen das Gärtnereigebäude (als Schlosswartwohnung) und die Installationszentrale renoviert sowie eine Holzschnitzelfeuerung für die Wärmeversorgung der ganzen Schlossanlage erstellt werden. Dann sollen das Hauptgebäude mit dem Südturm, die Scheune, und als letzte Etappe der Laubentrakt und die Aussenanlagen folgen.

Die Gesamtkosten, inklusive der bereits durchgeführten Projektierung, belaufen sich auf Fr. 11'080'000.-. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat, einen Kredit von Fr. 10'300'000.- zu bewilligen.

Das Schloss kann anschliessend für z. B. Tagungen, Schulungen usw. im Zusammenhang mit der Infrastruktur des Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrums, für Bedürfnisse der Region Wynental - Aarau usw. zur Verfügung stehen.

Die Finanzierung erfolgt zu Lasten der Verwaltungsrechnung; das Projekt soll für die erste Etappe für das Investitionsprogramm 1997 des Bundes angemeldet werden. Falls der Bund mitmacht, steht einem Sanierungsbeginn 1998 nichts mehr im Wege. Sonst muss mit einer wesentlichen Verzögerung gerechnet werden.

  • Staatskanzlei