Rückgang der Arbeitslosigkeit
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Arbeitslosenquote bleibt bei 2,7 Prozent
Im Kanton Aargau hält die gute Konjunktur an. Sie wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Davon profitieren vor allem Fachkräfte, Kaderleute und Lehrabgänger. Für Stellensuchende in Hilfsfunktionen ist es hingegen schwieriger geworden, eine Stelle zu finden. In der Schweiz sank die Arbeitslosenquote von 3,3 auf 3,2 Prozent.
Nach einem Anstieg im Januar ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar wieder zurückgegangen. Bei den sechs aargauischen Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren 8'228 Arbeitslose oder 173 weniger als im Januar gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt wie bereits im Januar 2,7 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden ging um 175 auf 12'259 Personen zurück. Die Stellensuchendenquote sank von 4,1 auf 4,0 Prozent. In der Schweiz sank die Arbeitslosenquote von 3,3 auf 3,2 Prozent; die Stellensuchendenquote beträgt 4,8 Prozent.
Zurzeit haben Stellensuchende, die zuletzt in einer Fachfunktion, in einer Kaderposition oder als Berufslernende gearbeitet haben, gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ihre Zahl ist im Februar um 16,2 Prozent (Lehrlinge), 5,3 Prozent (Kader) und 2,8 Prozent (Fachkräfte) gesunken. Dagegen ist die Zahl der Stellensuchenden, die zuletzt als Hilfskräfte tätig waren, um 1,2 Prozent gestiegen.
Ein leichter Rückgang ist bei den jugendlichen Arbeitslosen zu verzeichnen. Die Zahl der 15- bis 19-jährigen Arbeitslosen sank um sieben Personen auf 441. Die Quote in dieser Altersklasse beträgt 2,3 Prozent. Bei den 20- bis 24-Jährigen sank die Zahl um 34 Personen auf 1'217. Die Quote beträgt hier 4,6 Prozent.1'344 Personen oder 16,3 Prozent aller Arbeitslosen waren im Februar seit mehr als einem Jahr arbeitslos und gelten damit als langzeitarbeitslos.
Bei den RAV waren im Februar 802 offene Stellen gemeldet. Das sind 46 weniger als im Januar. Die RAV besetzten 346 Stellen, 67 weniger als im Vormonat.
Im Dezember 2006 wurden im Kanton Aargau gemäss provisorischen Angaben 111 Personen ausgesteuert; das sind 50 weniger als im Monat zuvor. Aus technischen Gründen sind die Daten der Arbeitslosenkassen betreffend Aussteuerungen erst nach einer Frist von zwei Monaten verfügbar.