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Rückgang der Arbeitslosigkeit :
Arbeitslosenquote sinkt von 3,5 auf 3,3 Prozent

Im Laufe des Monats April 2005 ist die Arbeitslosigkeit im Kanton Aargau und gesamtschweizerisch zurückgegangen. Die aargauische Arbeitslosenquote liegt mit 3,3 Prozent wiederum deutlich unter der gesamtschweizerischen Quote von 3,8 Prozent. Auch bei der Jugendarbeitslosigkeit hat sich die Situation etwas verbessert.

Ende April 2005 waren im Kanton Aargau 10'154 Arbeitslose registriert, was einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent entspricht. Gegenüber März 2005 hat die Arbeitslosenzahl um 542 oder 5,1 Prozent abgenommen. Der Rückgang dürfte vor allem - aber nicht ausschliesslich - saisonal bedingt sein. Im Vergleich zum April des Vorjahres liegt die Arbeitslosenzahl um 461 Betroffene oder 4,3 Prozent tiefer. Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen seit Februar 2005 ist darauf zurück zu führen, dass die Zahl der Arbeitslosen, die sich bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) wieder abmelden können, steigt. Die Zahl der Neuanmeldungen liegt nämlich praktisch unverändert bei monatlich 1'900 Personen.

Ebenfalls zurückgegangen ist die Zahl der bei den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldeten Stellensuchenden. Sie fiel von Ende März bis Ende April 2005 um 446 auf 14'890 (minus 2,9 Prozent).
Weiter zurück gegangen ist auch die Jugendarbeitslosigkeit. Die Zahl der Arbeitslosen zwischen 15 und 19 Jahren sank zwischen Ende März und Ende April 2005 von 544 auf 489 (Arbeitslosenquote von 2,8 auf 2,7 Prozent); diejenige der 20-24-Jährigen von 1'803 auf 1'636 (Arbeitslosenquote von 6,7 auf 6,1 Prozent). Damit liegt die aargauische Arbeitslosenquote der 20-24-Jährigen wieder auf der Höhe der entsprechenden gesamtschweizerischen Quote, nach dem sie zuvor deutlich höher war.

Im Laufe des Monats April sind 120 Versicherte aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert worden; 16 weniger als im Vormonat.

Ob die seit Ende Januar 2005 sinkenden Arbeitslosenzahlen eine nachhaltige oder nur vorübergehende Besserung der Arbeitsmarktlage bedeuten, ist eine zurzeit noch offene Frage. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit im laufenden Jahr saisonbereinigt nicht wesentlich ansteigen, aber auch nicht deutlich sinken wird. Eine nachhaltige, spürbare Besserung der Arbeitsmarktlage ist erst 2006 zu erwarten.

  • Staatskanzlei