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Rekordmenge Salz verstreut :
Kosten für Schneeräumung belaufen sich auf rund CHF 10 Millionen

Im vergangenen Winter sind 11'934 Tonnen Salz auf den Aargauer Strassen verstreut worden. Die Anzahl der Einsätze des Winterdienstes erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent.

Ein ausserordentlich langer und strenger Winter gehört der Vergangenheit an. Zwischen November 2005 und April 2006 waren die Winterdienstequipen mehrmals stark gefordert. Anfang März, als im Mittelland innerhalb von 36 Stunden rund 50 Zentimeter Schnee gefallen waren, mussten Dauereinsätze gefahren werden. Auch im April waren die Mannschaften mit ihren Pflügen und Streuern noch mehrmals unterwegs.

Die Anzahl Einsätze der Winterdienstequipen übertraf diejenigen des Vorjahres um 10 Prozent.

Der Salzverbrauch auf den National- und Kantonsstrassen im Kanton Aargau erreichte daher die Rekordmenge von 11'934 Tonnen, rund 20 Prozent mehr als im strengen Vorwinter. Aus ökologischen Gründen war darauf geachtet worden, pro Quadratmeter im Durchschnitt nicht mehr als 15 g Salz (ein Kaffeelöffel) zu streuen.
br>Die im Herbst 2005 mit gut 8'000 Tonnen gefüllten Salzlager in den kantonalen Werkhöfen reichten nicht aus, um den Bedarf zu decken. Dank dem neuen "Saldome" der Schweizer Rheinsalinen in Möhlin, mit einer Lagerkapazität von gut 80'000 Tonnen, gab es aber keine Lieferengpässe wie im Vorjahr. Die Nettokosten für den Winterdienst liegen bei rund CHF 10 Millionen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt