Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Rekordeinsatzjahr für Aargauer Zivilschützer :
Auswirkungen des Sturms Lothar

Der Sturm Lothar hatte starke Auswirkungen auf die Einsätze der Aargauer Zivilschutz-Dienstleistenden: Von den rund 45'000 Diensttagen im Jahr 2000 wurden 17'800 allein für die Aufräumarbeiten nach dem Sturm sowie für die Hilfeleistungen nach den Lawinenniedergängen im Wallis aufgewendet.

18'957 Männer und Frauen der 93 Aargauer-Zivilschutzorganisationen absolvierten im vergangenen Jahr insgesamt 45'367 Diensttage. Gegenüber den 1999 geleisteten 44'000 Diensttagen entspricht dies einer Steigerung um rund 1'500 Personentage. Diese vermehrt geleisteten Tage resultierten vor allem durch die Aufräumarbeiten nach den Lothar-Sturmschäden.
Dazu kommen rund 600 Diensttage für die Hilfeleistungen bei den Lawinenniedergängen im Wallis. Allein diese durch Naturereignisse bedingten Einsätze stehen mit 17'855 Diensttagen zu Buche.
19'014 Tage dienten der Vertiefung des Grundwissens und der Erhaltung der Einsatzbereitschaft der Zivilschutzorganisationen in kantonsweit durchgeführten Wiederholungskursen.
Vielfältige Aufgaben wurden im Infrastrukturbereich der Gemeinden, für die Pflege und Betreuung in Alters- und Behindertenheimen geleistet. Hierfür waren die Aargauer Zivilschützer während 6161 Tagen im Einsatz. 2424 Tage nahm die Einteilung der neuen Zivilschutzpflichtigen in die Organisationen in Anspruch.
Auch die Information der Bevölkerung durch Zivilschutz-Ausstellungen, Aktionen und Tage der offenen Türe kam nicht zu kurz.
Gesamtschweizerisch leisteten die Zivilschutz-Pflichtigen im vergangenen Jahr insgesamt 285'000 Personentage im Dienste der Gemeinschaft.

  • Staatskanzlei