"Pforte Arbeitsmarkt" eingeweiht
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Am 8. Mai fand die offizielle Eröffnung des schweizweit einzigartigen Pilotprojekts statt
Die IV-Stelle, das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) und die Sozialdienste von zehn Gemeinden arbeiten seit April in Menziken unter einem Dach. Frau Landammann Susanne Hochuli und Regierungsrat Urs Hofmann haben die "Pforte Arbeitsmarkt" am 8. Mai offiziell eröffnet.
Mit der "Pforte Arbeitsmarkt" geht in Menziken eine Tür für alle auf: Wer sich beim RAV, der IV oder bei den Sozialdiensten meldet und auf Stellensuche ist, erhält in der "Pforte Arbeitsmarkt" Beratung. Voraussetzung dafür ist, dass die stellensuchende Person aus einer der zehn am Pilotprojekt beteiligten Gemeinden im Bezirk Kulm stammt. Ziel der "Pforte Arbeitsmarkt" ist die rasche Wiedereingliederung der Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt.
"Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen Sozialhilfe, ALV und IV bezüglich der Erwerbsintegration generell verstärken; da ist die 'Pforte Arbeitsmarkt' ein Bijou", sagte Frau Landammann Susanne Hochuli an der Einweihungsfeier am 8. Mai. Regierungsrat Urs Hofmann betonte: "Vom neuen Kompetenzzentrum werden sowohl Stellensuchende als auch Arbeitgebende profitieren." Durch die enge Zusammenarbeit der IV-Stelle, des RAV und der Sozialdienste ergeben sich viele Synergien. Auch Doppelspurigkeiten lassen sich dadurch vermeiden. Personen, die mit mehreren Institutionen zu tun haben, können besser begleitet werden. Die Arbeitgebenden der Region erhalten eine einzige Kontaktstelle, die ihnen neue Mitarbeitende vermittelt oder sie im Zusammenhang mit erkrankten Mitarbeitenden berät.
Folgende Gemeinden im Bezirk Kulm beteiligen sich am Projekt: Beinwil am See, Burg, Gontenschwil, Leimbach, Menziken, Oberkulm, Reinach, Schlossrued, Unterkulm und Zetzwil.
Das Pilotprojekt ausgearbeitet haben die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau (SVA), die Departemente Volkswirtschaft und Inneres (DVI) sowie Gesundheit und Soziales (DGS) und die teilnehmenden Pilotgemeinden. Unterstützung erhielten sie dabei vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV).
Die Trägerorganisationen sind das Amt für Wirtschaft und Arbeit, die Sozialversicherungsanstalt (IV-Stelle) und die teilnehmenden Gemeinden. Sie delegieren ihre Mitarbeitenden für die Projektdauer in die "Pforte Arbeitsmarkt". Das Pilotprojekt dauert von 2012 bis 2015.
Der Kanton Aargau, das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und die zehn Gemeinden finanzieren die "Pforte Arbeitsmarkt".