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Ortskampfanlage Eiken wird erweitert :
Erster Spatenstich für sieben zusätzliche Gebäude

Die Häuserkampfanlage im Zivilschutz-Ausbildungszentrum Eiken wird um sieben neue Gebäude erweitert. Am Mittwoch Nachmittag erfolgte dafür der erste Spatenstich. Damit kann die Anlage die gestiegenen Ausbildungserwartungen auch in Zukunft erfüllen.

Das Zivilschutz-Ausbildungszentrum Eiken verfügt seit 1982 über eine Häuserkampfanlage, bestehend aus vier Gebäuden. Sie ermöglicht die Ausbildung auf Stufe Gruppe bis maximal Zug. Benützer der Anlage sind neben dem Militär auch Polizei und Zivilschutz.

Im Rahmen der Armeereform 95 und der Bildung der Territorial-Füsilierbataillone ist der Ausbildungsbedarf für den Kampf im überbauten Gebiet gestiegen. Dies setzt eine gezielte Schulung im entsprechenden Umfeld voraus. Mit dem Bau von sieben neuen Gebäuden wird die Häuserkampfanlage in Eiken zur eigentlichen Ortskampfanlage.

Die Ortskampfanlage in Eiken wird die Form eines landesüblichen Ortsbildes mit Hauptstrassen, Nebenstrassen und den häufigsten Gebäuden aufweisen. Konkret entstehen auf einer Fläche von rund einer Hektare ein "Einfamilienhaus", ein "Doppel-Einfamilienhaus", ein "Hotel", ein "Geschäftshaus", ein "Gemeindehaus", eine "Bank" sowie eine "Werkstatt mit Tankstelle". Die Gebäude bestehen grösstenteils aus Beton und enthalten keine Innenausstattung.
br>Übungen mit scharfer Munition sind auch in Zukunft nicht möglich. Dank neuer Simulatortechnik lassen sich aber dennoch realistische Übungen durchführen. Wegen der Lage ausserhalb des Baugebietes ist die Bevölkerung durch die Benutzung der Anlage nicht tangiert.

Bauherr für die Erweiterung der Ortskampfanlage Eiken ist der Kanton Aargau. Die Baukosten von insgesamt 4,6 Millionen Franken werden jedoch

vollumfänglich durch den Bund finanziert. Während der Projektauflage sind keine Einsprachen eingegangen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für den Herbst 2001 geplant.

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