Ortskampfanlage Eiken
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Erweiterung abgeschlossen
Die Ortskampfanlage im Zivilschutzausbildungszentrum Eiken hat sieben neue Gebäude erhalten. Am Donnerstag, 16. Mai 2002, erfolgte die Einweihung der für 4,86 Millionen Franken ausgebauten Anlage. Sie kann nun die neuen Ausbildungserwartungen für das Training im überbauten Gebiet auch in Zukunft erfüllen.
Das Zivilschutz-Ausbildungszentrum Eiken verfügt seit 1982 über eine Häuserkampfanlage, bestehend aus vier Gebäuden. Sie ermöglichte die militärische Ausbildung auf Stufe Gruppe bis maximal Zug. Benützer der Anlage sind neben der Armee auch Polizei, Zivilschutz und Feuerwehr.
In den letzten Jahren hat der Ausbildungsbedarf für den Kampf im überbauten Gebiet auch durch die neuen Simulationsmöglichkeiten (Technik- und Trefferausrüstung) stark zugenommen. Dies setzt eine gezielte Schulung im entsprechenden Umfeld voraus. Mit dem Bau von sieben neuen Gebäuden wurde die Häuserkampfanlage in Eiken zur eigentlichen Ortskampfanlage.
Die Ortskampfanlage weist die Form eines landesüblichen Ortsbildes mit Hauptstrassen, Nebenstrassen und den häufigsten Gebäuden auf. Konkret entstanden auf einer Fläche von rund einer Hektare ein "Einfamilienhaus", ein "Doppel-einfamilienhaus", ein "Hotel-Restaurant", ein "Geschäftshaus" mit "Tiefgarage", ein "Gemeindehaus", eine "Bank", eine "Werkstatt mit Tankstelle", sowie eine "Tiefgarage". Die Gebäude bestehen grösstenteils aus Beton und enthalten keine Innenausstattung. Übungen mit scharfer Munition sind auch in Zukunft nicht möglich. Dank neuer Simulatortechnik lassen sich aber dennoch sehr realistische Übungen durchführen. Wegen der Lage ausserhalb des Baugebietes ist die Bevölkerung durch die stärkere Belegung der Anlage nicht tangiert.
Die Ortskampfanlage Eiken ist ein Gemeinschaftswerk von Bund und Kanton. Der Kanton Aargau stellte das benötigte Areal im Baurecht zur Verfügung. Die Baukosten von insgesamt 4,86 Millionen Franken wurden jedoch vollumfänglich durch den Bund finanziert.