Nuklearmedizin: Leistungsauftrag verlängern
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Gesundheitskommission des Grossen Rates fällt strategischen Entscheid
Die nuklearmedizinischen Abteilungen in den beiden Kantonsspitälern sollen bis 2005 unangetastet bleiben. Dies beantragt die grossrätliche Gesundheitskommission (GGK) dem Grossen Rat.
Unter dem Präsidium von Judith Meier (CVP, Schneisingen) befasste sich die GGK mit den grossrätlichen Leistungsaufträgen für die kantonalen und öffentlich subventionierten Spitäler. Überprüft wurden auch die Leistungsaufträge für die Nuklearmedizin in den Kantonspitälern Aarau und Baden. In der Nuklearmedizin werden mit Hilfe leicht radioaktiver Substanzen Krankheiten erkannt und behandelt. Im jetzigen Zeitpunkt drängt sich nach Ansicht der Kommission keine Schliessung auf.
Der (zurückgezogene) regierungsrätliche Schliessungsantrag in der Budgetdebatte 2000 basierte laut GGK auf falschen Berechnungsgrundlagen und führte dadurch zu einem zu niedrigen Kostendeckungsgrad. Der verbesserte Kostendeckungsgrad, gesamtschweizerische Kapazitätsengpässe und zu hohe Kosten bei ausserkantonaler Platzierung aargauischer Patientinnen und Patienten haben die GGK veranlasst, die Leistungsaufträge für die Nuklearmedizin an den beiden Kantonsspitälern vorderhand nicht zu verändern. Mit der Totalrevision der Spitalkonzeption im Jahre 2005 ist die Nuklearmedizin wieder gezielt zu überprüfen.
Beim Kantonsspital Baden beantragt die GGK dem Grossen Rat die Anschaffung eines Kernspin-tomographen. Dieses Diagnose-Gerät erlaubt unter anderem die genaue Erkennung von Krebserkrankungen und erleichtert dadurch erfolgreiche Operationen. Die Finanzierung ist durch den bereits bewilligten Betriebskredit des Spitals sichergestellt.