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Nothilfe für Kosovo-Flüchtlinge :
Aargauer Regierung bewilligt 50'000 Franken

Den Kosovo-Flüchtlingen in Albanien soll zielgerichtet geholfen werden. Der Regierungsrat des Kantons Aargau stellt dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) 50'000 Franken aus dem kantonalen Lotteriefonds zur Verfügung.

Nach wie vor fliehen Tausende von Menschen aus Kosovo ins benachbarte Albanien. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Kosovo-Kriegs sind bisher erfoglos geblieben. Als Folge des Flüchtlingsstromes bestehen in der albanischen Grenzregion seit Monaten akute Versorgungsengpässe. Vor Ort hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) die Koordination der Hilfe übernommen und versorgt die Flüchtlinge mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Hygienepaketen und Medikamenten. An der internationalen Hilfsaktion beteiligt sich auch das Schweizerische Rote Kreuz (SRK).

Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat beschlossen, die SRK-Hilfsaktion mit 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds zu unterstützen. Die Beitragshöhe liegt im Rahmen früherer Unterstützungsbeiträge. So wurden seinerzeit für den Wiederaufbau in Bosnien 100'000 Franken und für Hilfsaktionen in Ruanda und Somalia je 50'000 Franken zur Verfügung gestellt.

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