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Neugestaltung des Klosterhofs Muri :
Der Regierungsrat gibt grünes Licht.

Der Kanton beabsichtigt, zusammen mit Gemeinde und Pflegi (vorm. Aarg. Kranken- und Pflegeheim Muri), den Klosterhof neu zu gestalten und der Öffentlichkeit als attraktiven Erholungsraum zur Verfügung zu stellen.

Nachdem die Gebäude rings um den Klosterhof renoviert sind, soll nun auch noch der heute wenig einladend wirkende Klosterhof wieder angemessen hergerichtet werden. Die drei Grundeigentümer haben zu diesem Zweck dem Planungsbüro Stöckli, Kienast & Koeppel in Wettingen und einer Arbeitsgruppe mit Vertretern von Gemeinde, Kirche, Schule und Kanton einen entsprechenden Auftrag erteilt. Dabei wurde, abgestimmt auf die aktuellen, vielfältigen Nutzungsansprüche, ein konkretes Projekt ausgearbeitet.

Das Projekt sieht anstelle des heutigen Parkplatzes wieder den früheren Konventgarten mit den angrenzenden Grünflächen vor. Der Schulhof bleibt weitgehend in seiner heutigen Form bestehen und der östlich angrenzende Pflegeheimgarten wird neu gestaltet, ausgerichtet auf die heutigen Anforderungen der Pflegi.

Gleichzeitig mit der Neugestaltung des Klosterhofareals sollen die Eigentumsverhältnisse und deren Nutzung neu geregelt werden. Dabei wird der Schul- und Pausenhof des Kloster-Schulhauses vom heutigen Besitzer (Kanton) an die Gemeinde Muri abgetreten, die den Platz hauptsächlich nutzt. Der geplante Konventgarten auf der Westseite verbleibt beim Kanton, der somit künftig die Verantwortung für den kulturhistorisch wertvollen Teil mittragen will.

Die Kosten für die Neugestaltung des Klosterhofs belaufen sich, gemäss Schätzung, auf ca. 2 Mio. Franken. Die Kosten werden unter den Grundeigentümern im Verhältnis zu den jeweiligen Landanteilen aufgeteilt.

Der Regierungsrat hat nun der Neugestaltung des Klosterhofs Muri zugestimmt. Somit liegt es nun noch an der Einwohnergemeinde Muri sowie der Pflegi dem für das Klosterdorf so wichtigen Projekt ebenfalls zuzustimmen. Muri will das Geschäft, wenn immer möglich, der Gemeindeversammlung im Sommer 2001 zur Abstimmung vorlegen. Vorgängig soll die Bevölkerung von Muri noch im Detail über die Neugestaltung und deren Bedeutung informiert werden.

Es gilt nun eine Synthese zwischen Erhaltung und Pflege dieses wertvollen Kulturgutes und den heutigen Nutzungsansprüchen der Besitzer und der Bevölkerung von Muri zu finden.

  • Staatskanzlei