Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Neues vom Aargauer Kuratorium :
Neue Wege der Musikvermittlung, überarbeitetes Leitbild, neue Zusammensetzung des Aargauer Kuratoriums

Das autonome Fördergremium Aargauer Kuratorium initiiert unter dem Namen KABEL ein Musikvermittlungsprojekt, das Schülerinnen und Schülern "klassische" Musik auf neue Weise erschliesst. Das Aargauer Kuratorium hat sein Leitbild überarbeitet und dem Erscheinungsbild angepasst und ist nach der kürzlich erfolgten Wahl von Christa Kägi durch den Regierungsrat wieder vollzählig.

Kommentierte Kinderkonzerte gehören inzwischen zum gängigen Angebot. Das Aargauer Kuratorium ergänzt die Musikvermittlung mit dem Projekt KABEL, das neue Wege geht. Die Musikerin und Pädagogin Regula Stibi und die Regisseurin in Kulturmanagerin Regina Heer haben ein dreiteiliges Konzept erarbeitet, das bis und mit erster Realisierungsphase vom Aargauer Kuratorium finanziert wird. Ähnlich wie vor Jahren in der Museumspädagogik macht das Aargauer Kuratorium nun im Musikbereich die Anschubfinanzierung für langfristig angelegte Musikvermittlung.

Die eher traditionelle Werkeinführung mit Konzertbesuch geschieht anhand des soeben fertig komponierten musikdramatischen Werks "Güdelmäntig" (Text: Thomas Hürlimann; Musik: John Wolf Brennan; Realisation: Bläsersolisten Aargau und Musica Vocalis Rara; Gesamtleitung: Thomas Baldinger). Neue Wege geht das Projekt mit einem Set von Hörkarten, die verschiedene Aspekte der Musik, von akustischen bis musikgeschichtlichen und strukturellen Phänomenen, anhand von Wahrnehmungs- und Hörübungen, Spielen und Musikbeispielen einführen. Die vorerst geplanten sechs Karten sollen in den Folgejahren ergänzt und die Einblicke in die Welt der Musik vertieft und vertrauter gemacht werden. Ebenfalls neu ist die Idee des Hörtags, der im Herbst in einer Anzahl von Schulhäusern, analog zum Sporttag, begleitet von den beiden Projektleiterinnen, durchgeführt wird. Ein Hörparcours durch und um das Schulhaus öffnet Schülerinnen und Schülern auf vielfach überraschende und ungewohnte Weise an live bespielten Stationen die Ohren für die Welt des Klangs und seiner Ausformungen.

Nach fünfjähriger Lebensdauer hinterfragte das Aargauer Kuratorium an einer Klausur im Dezember 2003 den Inhalt seines 1998/99 erarbeiteten Leitbilds und konnte feststellen, dass die formulierte Identität und Aufgabe sowie die Fördergrundsätze nach wie vor ihre Gültigkeit haben und nur ein paar wenige redaktionelle Änderungen zu machen waren. Neu festgeschrieben wurde die bewusst gestaltete Zusammenarbeit mit der Abteilung Kultur des Departements Bildung, Kultur und Sport. Der notwendige Neudruck bot Gelegenheit, das Leitbild in der Gestaltung dem seit 2001 gültigen Erscheinungsbild des Aargauer Kuratoriums anzupassen. Schlicht kommt das neue Grundsatzdokument daher. Es stellt die Kulturdefinition prominent und in ungewohnter Weise an den Anfang und verweist in gestalterisch selbstbewusst-verspielter Weise auf den Leitgedanken der gelebten Transparenz. Das Leitbild ist auf der Geschäftsstelle des Aargauer Kuratoriums gratis zu beziehen (kuratorium@ag.ch).

Seit Mitte März ist das autonome Fördergremium Aargauer Kuratorium mit der Wahl der Musikerin Christa Kägi durch den Regierungsrat wieder vollzählig. Eva Bechstein (Kunsthistorikerin) und Beat Blaser (Jazzer, Musikjournalist) sind zwei weitere erst in den letzten Monaten gewählte Kuratoriumsmitglieder. Eine Übersicht über die sechs vom Grossen und fünf vom Regierungsrat gewählten Mitglieder, die interne Aufteilung in die vier Fachgruppen sowie eine Zusammenstellung über die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle, auf der Madelaine Passerini und Martha Brem neu sind, ist beigefügt.Dr. Hans Joerg Zumsteg, Geschäftsführer

  • Departement Bildung, Kultur und Sport