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Neuerungen bei den Beratungsdiensten :
Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau: Bereinigung der Standorte, 1. Etappe wird per Schuljahresbeginn 2006/2007 umgesetzt

Die Berufsberatungsstandorte Frick, Muri, Reinach und Schöftland werden per 31. Juli 2006 aufgelöst und in grössere regionale Zentren integriert. Die Rückmeldungen nach dem ersten Betriebshalbjahr der neuen Organisation sind positiv.

Innerhalb von drei Jahren werden die momentan an dreizehn Orten verteilten Beratungsdienste auf sechs Standorte konzentriert. In zwei Zentren (Aarau und Baden) werden alle Leistungsbereiche abgedeckt sowie ein Info-Zentrum mit umfassendem Angebot und erweiterten Öffnungszeiten geführt. An den übrigen Standorten (Rheinfelden, Wohlen, Zofingen und Zurzach) wird Berufs- und Laufbahnberatung sowie ein Info-Zentrum angeboten. Trotz der Standortkonzentration findet kein Leistungsabbau statt.

Nachdem die Gesamtorganisation BAB am 1. Januar 2006 ihren Betrieb in neuen Strukturen aufgenommen hat, werden nun die Standorte Frick, Muri, Schöftland und Reinach per 31. Juli 2006 aufgelöst und wie geplant in die regionalen Zentren Rheinfelden, Wohlen und Aarau integriert. Diese werden während den Sommerferien umgebaut und den neuen Verhältnissen angepasst.

Seit dem 1. Januar 2006 können ausserdem im Kanton Aargau wohnhafte Personen, welche die Volksschule abgeschlossen haben, frei wählen, wo sie sich informieren oder beraten lassen wollen. Um der zunehmenden Mobilität Rechnung tragen zu können, wurden für diese Kundengruppe die bisherigen Einzugsgebiete aufgehoben. Dank zentraler Stellenplanbewirtschaftung kann auf neue Entwicklungen flexibel reagiert werden.

Jugendliche im 8. und 9. Schuljahr werden aus organisatorischen Gründen wie bisher einer Beratungsstelle zugeteilt. Zusammen mit den regionalen Schulleitungen wird die Zusammenarbeit in Bezug auf die Angebote und Dienstleistungen der Berufsberatung neu definiert. Verlängerte Anreisewege können durch vermehrte Präsenz von Beratungspersonen in den Schulhäusern aufgefangen werden.

Die ersten Erfahrungen mit der neuen Organisation sind sehr befriedigend: Erhöhte Flexibilität und Handlungsfähigkeit, Profilierung durch Angebotserweiterung mit mehreren Auftraggebern (BKS, AWA), schlanke Administration, Effizienzgewinne dank aktiver Ressourcenbewirtschaftung, verlässliche Finanzzahlen bereits im ersten Semester durch Vollkostennachweis, gelungene Trennung von strategischer Steuerung und operativer Führung.

Gemäss Aussagen von Schlüsselpersonen der Anspruchsgruppen sind die ersten Erfahrungen zudem geprägt durch folgende Errungenschaften: Breite Vernetzung, Professionalisierung, markante Verbesserung der Steuer- und Führbarkeit, kompetente Führung, berechenbarer Partner, effiziente Ressourcenbewirtschaftung, klare Strukturen, Handlungsfähigkeit, Synergienutzung, Effizienzsteigerung. Begrüsst wird auch die erfolgreiche, termingerechte Überführung in die neue Organisation und die breite Akzeptanz.

  • Departement Bildung, Kultur und Sport