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Neuer Wildibach :
Auenschutzpark Aargau: Weiter geht?s im Brugger Wildischachen

Nachdem in den letzten Jahren im Umiker Schachen neue Wasserflächen geschaffen worden sind, geht die Realisierung des Auenschutzparks jetzt auf der rechten Aareseite weiter: Im Wildischachen Brugg wird der Badkanal um den 1300 Meter langen Wildibach verlängert.

Durch den Brugger Wildischachen soll sich bald wieder ein Bachlauf ziehen und die Aue mit Wasser speisen. Für den neu entstehenden Wildibach wird dabei der Badkanal angezapft, wodurch ein 1300 Meter langes Seitengewässer der Aare entsteht. Das neue Gerinne folgt über weite Strecken dem früheren Aarelauf.

Oberhalb der Fischerhütte teilt sich das Wasser. Links fliesst weiterhin der Badkanal, rechts zweigt neu der Wildibach ab. Dieser führt im Wald entlang der Industriezone Wildischachen bis zur Frico-Bucht, wo er in die Aare mündet.

Der Zugang zur Fischerhütte und der Aareuferweg führen über Holzbrücken. Mit dem neuen Bachlauf werden 100-jährige Uferverbauungen wieder sichtbar gemacht. Dazu wird ein neuer Weiher, der vom Weg aus sichtbar ist, angelegt.

Das Projekt des Baudepartements des Kantons Aargau ist Teil des Auenschutzparks Aargau.Mit der Schaffung des Wildibachs wird der Wildischachen zu einer auentypischeren Landschaft. Wie die Erfahrungen mit dem aquatischen System unter der Autobahnbrücke und im Brugger Schachen gezeigt haben, profitieren durch die Entstehung eines neuen Seitengewässers auch die Tiere, vor allem die Fische und die Libellen.

Der Baubeginn ist für September 2003 vorgesehen. Die Arbeiten bedingen Holzschläge, Erdarbeiten und Materialtransporte. Die Verantwortlichen bemühen sich, Störungen so gering als möglich zu halten. Der Aareuferweg und der Zugang zur Fischereihütte sind immer begehbar.

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