Neuer Peripherieschutz für die Strafanstalt Lenzburg
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Botschaft zu Handen des Grossen Rates verabschiedet
Ein integriertes Peripherieschutzsystem soll die alte Gefängnismauer ersetzen. Das Herzstück ist eine 6 - 8 Meter hohe Betonmauer. Elektronisch überwachte Sicherheitszäune sowie Ordnungszäune sind weitere Bestandteile des Sicherheitssystems.
Die Mauer der Strafanstalt Lenzburg wurde vor rund 140 Jahren erstellt. Witterungseinflüsse haben zu einer Destabilisierung geführt. Am 28. Februar 2001 ist ein Teil der Mauer innenseitig eingestürzt. Die sicherheitstechnisch ungenügende Höhe der Umfassungsmauer führt weiter dazu, dass der Gefängnishof durch permanente Patrouillen überwacht werden muss. Der Ersatz der 140-jährigen Mauer ist daher dringend.
Das Departement des Innern und das Baudepartement haben ein Projekt für den Ersatz des Peripherieschutzes der Strafanstalt Lenzburg erarbeitet. Vorgesehen sind Bruttoanlagekosten von 7,56 Millionen Franken. Auf dieser Grundlage ist das Anhörungsverfahren durchgeführt worden. Die Stellungnahmen der Parteien und Verbände sind grundsätzlich positiv ausgefallen. Die Kosten wurden teilweise als sehr hoch erachtet. Die Ueberprüfung hat ergeben, dass ohne gewichtige Abstriche bei der Sicherheit keine Einsparungen möglich sind. Der Regierungsrat hält deshalb an der ursprünglichen Kredithöhe fest und beantragt dem Grossen Rat die Projektgenehmigung und Kreditbewilligung. Er hat am 6. November 2002 die entsprechende Botschaft gutgeheissen und zu Handen des Grossen Rates verabschiedet.