Neue Wohnqualität im Aargau
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Ausgezeichnete Ergebnisse aus dem Wohnstandort-Wettbewerb Aargau
In Zofingen sind die Arbeiten des Wohnstandort-Wettbewerbs Aargau vorgestellt worden. 15 Architektur- und Planungsteams haben anhand von Plänen und Modellen aufgezeigt, dass auf zentrumsnahen Flächen und auf brachliegenden Industriearealen attraktiver, ökologisch durchdachter Wohnraum entstehen kann.
Die Bau- und Siedlungsentwicklung war in den vergangenen Jahren nicht immer nachhaltig. Während zentral gelegene Grundstücke in der Bauzone ungenutzt bleiben, gehen die Zersiedelung und damit verbunden der Verlust an Kulturland weiter. Diesem Trend will der Kanton Aargau entgegentreten. Er hat, unterstützt von der Aargauischen Kantonalbank, den Wohnstandort-Wettbewerb Aargau lanciert: Auf fünf zentral gelegenen Standorten in den Gemeinden Zofingen, Oberentfelden, Neuenhof, Laufenburg und Muri soll nachhaltiger, zukunftsgerichteter Wohn- und Lebensraum initiiert werden. Im Rahmen des Wettbewerbs haben sich 15 Architektur- und Planungsteams der Aufgabe gestellt, auf diesen Arealen zum Teil sind es brachliegende Industrieflächen oder Grundstücke entlang stark belasteten Verkehrsachsen Projekte für ein attraktives, dem Aargau entsprechendes Wohnen zu erarbeiten.
Am 21. Oktober 2008 sind in Zofingen alle eingereichten Projekte anhand von Plänen und Modellen der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Landammann Peter C. Beyeler und Rudolf Dellenbach, CEO der Aargauischen Kantonalbank, haben dabei acht Architektur- und Planungsteams für ihre wegweisenden Arbeiten ausgezeichnet. Dazu Landammann Beyeler: "Die Teams haben bewiesen, dass attraktives, nachhaltiges Wohnen auf schwierigen Arealen, die teils hoher Verkehrsbelastung ausgesetzt sind, möglich ist. In urbanen Entwicklungsräumen und Agglomerationen kann neue Wohnqualität geschaffen werden."
Win-Win für Wirtschaft, Gemeinden und Investoren
Der Wohnstandort-Wettbewerb Aargau hat sowohl eine siedlungspolitische wie auch eine wirtschaftliche Seite. Die Investitionen in das Wettbewerbsverfahren sollen sich auszahlen und Wertschöpfung generieren. Sie können, falls die Projekte umgesetzt werden, ein Investitionsvolumen von rund 225 Millionen Franken auslösen. Von den eingereichten Projekten können nun die fünf Standortgemeinden, die Grundeigentümer sowie die potenziellen Investoren profitieren. Ihnen stehen realistische, ökologisch und ökonomisch durchdachte Projektentwürfe zur Verfügung, die zielgerichtet weiterentwickelt und in die Realisierung überführt werden können. Der Kanton Aargau wird als Projektinitiant zusammen mit der Aargauischen Kantonalbank die Gemeinden in der Umsetzung der Projektideen beraten.
Nächste Schritte
Die 15 eingereichten Arbeiten der Architektur- und Planungsteams sind noch bis zum 30. Oktober 2008 im Rathaus Zofingen zu besichtigen. Anschliessend werden sie als Wanderausstellung der Bevölkerung der Gemeinden Oberentfelden, Neuenhof, Laufenburg und Muri gezeigt. Inwieweit die Projektideen weiterentwickelt werden können, wird sich zeigen.