Neue Organisation, neue Bezeichnung
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Erziehungsdepartement erhält neue Strukturen
Das Erziehungsdepartement des Kantons Aargau heisst künftig Departement Bildung, Kultur und Sport. Ab 1. Januar 2001 gilt ein neues Organigramm, welches die Linienabteilungen und direkt unterstellten Sektionen von 10 auf 4 reduziert.
Die wesentliche Neuerung im Führungsbereich besteht in der Einrichtung einer Geschäftsleitung. Landammann Peter Wertli wird so bei seinem Rücktritt per 31. März 2001 seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger ein geordnetes Departement übergeben können.
An einer Medienkonferenz in Aarau orientierte am Donnerstag der aargauische Erziehungsdirektor, Landammann Peter Wertli, über die Reorganisation seines Departementes. Dieses wird sich unter neuem Namen präsentieren und heisst neu Departement Bildung, Kultur und Sport. Es wird künftig eine Geschäftsleitung unter dem Vorsitz des Departementsvorstehers oder der Departementsvorsteherin die Departementsgeschäfte koordinieren. Ihr gehören neben dem Vorsteher der Generalsekretär, der Leiter des Stabes Steuerung und Qualitätssicherung sowie die vier Linienverantwortlichen der Abteilungen an. Die neuen Abteilungen heissen: Abteilung Volksschule und Heime, sie wird geleitet von Franz Wille. In ihr wird die bisherige Abteilung Volksschule mit der bisherigen Abteilung Sonderschulung, Heime und Werkstätten fusioniert und ebenso wird hier der Lehrmittelverlag angegliedert. In der Abteilung Berufsbildung und Mittelschule, welche Ady Bütler leitet, kommen die bisherige Abteilung Mittelschule und das Amt für Berufsbildung unter ein Dach. Die Abteilung Bildungsberatung, Sport und Jugend umfasst die bisherige Abteilung Berufs- und Studienberatung, die bisherige Abteilung Sport und Jugend und die direkt unterstellt Sektion Ausbildungsförderung. Die neue Abteilung wird durch Walter Leiser geleitet. Die bisherige Abteilung Kulturpflege heisst als vierte Abteilung neu Abteilung Kultur. Sie wird weiterhin von Dr. André F. Moosbrugger geführt und erfährt einstweilen keine Reorganisation. Die Abteilung Lehrer/innen- und Erwachsenenbildung erscheint nicht mehr im Organigramm, bleibt aber bis zur Umsetzung der Gesamtkonzeption Lehrerbildung GKLL bestehen und wird nachher in den Hochschulbereich überführt. Dem Departementsstab steht der Generalsekretär Bruno Biberstein vor. Die zwei weiteren Stäbe heissen Steuerung und Qualitätssicherung, geleitet von Dr. Sebastian Brändli und Hochschulen, mit dem Leiter Dr. Alexander Hofmann.
Die Ziele der Reorganisation liegen in der Verbesserung der Führungsstrukturen, in der Verbesserung der Abläufe und Prozesse, in der Verbesserung der Kommunikation und Information und in der Förderung einer kooperativen Führungskultur.
Das Departement ist überzeugt, mit seiner Reorganisation und den in der Umsetzung geplanten Teamentwicklungsprozessen diese Ziele erreichen zu können.