Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Nadelöhr beseitigen :
Der Verkehr beim Autobahnanschluss Rothrist soll flüssiger werden

Im November 2007 erfolgte die Eröffnung der Ortskernumfahrung Aarburg. Nun folgt als nächster Schritt eine Optimierung der Verkehrssituation beim Autobahnanschluss Rothrist. Ein Bypass und zusätzliche Fahrspuren sollen in Zukunft helfen, dort Staus zu vermeiden. Die Bauarbeiten verlaufen in drei Etappen.

Die Ortskernumfahrung Aarburg mit der Tunneleröffnung vom November 2007 beeinflusst die Verkehrssituation beim Autobahnanschluss Rothrist. Dort kommt es in den verkehrsstarken Zeiten immer wieder zu Staus. Nach eingehender Prüfung wurde zwischen dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) und dem Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) ein dreistufiges Vorgehen beschlossen. Folgende Verbesserungen werden umgesetzt:

Demnächst erfolgt die Öffnung des Bypasses am Kreisel Rishalden in Richtung Zürich. Wer also Richtung Zürich unterwegs ist, fährt am Kreisel vorbei direkt auf die Autobahnauffahrt. Ab dem Kreisel Ibis werden hierfür zwei Spuren markiert: eine Richtung Aarburg/Olten, die andere Richtung Autobahn/Zürich. Zur Sicherheit der Radfahrenden wird ab dem Kreisel Ibis die Radroute nur noch auf der Westseite der Strasse geführt. Beim Kreisel Ibis wird hierfür eine Passage angelegt.

In einer zweiten Etappe wird bei der Autobahnausfahrt Rothrist aus Richtung Zürich der Kreisel Paradisli mit einer zweiten Spur erweitert. Ziel ist es, den Rückstau auf die Autobahn zu vermeiden, indem in Richtung Rothrist anschliessend zwei Spuren benutzt werden können. Die Planung läuft, bedingt aber bauliche Anpassungen bei der Einmündung zum Umsteigerparkplatz respektive zu Gewerbe und Anstössern. Ebenso wird geprüft, die Radfahrenden via Unterführung, vom Kreisel entflochten, auf einen neuen Rad-/Gehweg zu lenken. Eventuell werden in einem Versuch noch Detailvarianten geprüft.

Als dritte Etappe wird eine bauliche Erweiterung des Kreisels Rishalden erfolgen. Die Auffahrt in Richtung Zürich und die Durchfahrt in Richtung Rothrist ist anschliessend mit zwei Spuren leistungsfähiger.

Das Detailprogramm und das weitere Vorgehen werden mit dem ASTRA sowie den Beteiligten noch abgesprochen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt