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Minimer Rückgang der Arbeitslosigkeit :
Arbeitslosenquote verharrt bei 1,4 Prozent

Die Zahl der Stellensuchenden und der Arbeitslosen hat im Januar 2001 dank stabilem Wirtschaftswachstum trotz saisonaler Effekte bereits wieder leicht abgenommen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging zurück. Die Kurzarbeit nahm saisonal bedingt zu.

Von Ende Dezember 2000 bis Ende Januar 2001 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 15 Personen oder 0,2 Prozent auf 6'441 Personen ab. Die Stellensuchendenquote blieb bei 2,4 Prozent.

Von den 6'441 Stellensuchenden gelten 3'950 Personen oder 61,3 Prozent als arbeitslos. Davon sind 14,0 Prozent (554 Betroffene) langzeitarbeitslos, d. h. seit mehr als einem Jahr arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen ist Ende Januar 2001 um 17 Personen oder 0,4 Prozent kleiner als Ende Dezember 2000. Die Arbeitslosenquote verharrte auf dem Niveau von 1,4 Prozent.

Der Bezirk Kulm ist mit einer Arbeitslosenquote von 1,7 Prozent (300 arbeitslose Personen) am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Auch die Bezirke Baden, Brugg, Rheinfelden und Zofingen (je 1,6%) sind über dem kantonalen Durchschnitt von 1,4 Prozent; der Bezirk Lenzburg liegt mit 1,4 Prozent im Mittel; darunter befinden sich die Bezirke Aarau, Bremgarten und Zurzach (je 1,3%), Laufenburg (1,1%) sowie Muri (0,9%).

Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1'428 offenen Stellen Ende Januar 2001 um 259 Stellen grösser als Ende Dezember 2000. Die RAV vermittelten im Januar 325 Stellen an stellensuchende Personen.

34 arbeitslose Personen, 17 Männer und 17 Frauen, wurden im Januar 2001 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert.

26 Unternehmen, hauptsächlich aus dem Baugewerbe, meldeten im Januar 2001 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an. Obwohl sich die Wirtschaft auf stabilem Wachstumspfad fortbewegt, nahm die Zahl der Kurzarbeitsanmeldungen gegenüber Dezember 2000 um 20 Meldungen zu.

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