Mehr jugendliche Arbeitslose
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Arbeitslosenquote steigt auf 2,6 Prozent
Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Kanton Aargau ist im August deutlich angestiegen. Hauptgrund dafür sind die zu Ende gegangenen Schul- und Lehrjahre. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent. In der Schweiz stieg die Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Aargau und der Pforte Arbeitsmarkt in Menziken waren Ende August 9'045 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 179 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 114 auf 12'812 Personen.
Ende August waren bei den RAV 2'249 offene Stellen gemeldet; 52 weniger als im Vormonat.
Gemäss den neusten verfügbaren Zahlen wurden von den Arbeitslosenkassen im Juni 194 Personen mit Wohnsitz im Kanton Aargau ausgesteuert.
Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit
Die Zahl der Arbeitslosen unter 20 Jahren stieg im August um 135 auf 452 an. Die Quote in dieser Altersklasse erhöhte sich von 1,8 auf 2,6 Prozent. Bei den 20- bis 24-Jährigen ist ein Anstieg um 165 auf 1'207 Personen zu verzeichnen. Die Quote stieg von 3,4 auf 3,9 Prozent.
Ein Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit ist wegen der auslaufenden Lehrverträge und des zu Ende gegangenen Schuljahres jedes Jahr im August zu beobachten. Der Anstieg liegt in diesem Jahr aus konjunkturellen Gründen etwas über dem erwarteten saisonalen Ausmass.
Mehr Kurzarbeit
Im August haben 27 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt, 14 mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vormonat hat sich die Anzahl der Voranmeldungen verdoppelt und entspricht damit dem Vorjahresmonat.
Potenziell sind in den 27 neu hinzugekommenen Betrieben 698 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt für 1'118 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor.
Betroffen von Kurzarbeit sind vor allem Betriebe der Metall- und Maschinenindustrie. Kaum noch Kurzarbeit meldet derzeit das Baugewerbe.