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Mehr Arbeitslose im Januar :
Deutlicher Anstieg der offenen Stellen

Die Zahl der Arbeitslosen hat im Januar um 435 Personen auf 11'117 zugenommen. Die Arbeitslosenquote im Kanton Aargau stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. In der Schweiz beträgt die Quote weiterhin 3,5 Prozent. Einen deutlichen Anstieg verzeichnet der Aargau bei den offenen Stellen: Plus 419 und total 1'946 waren Ende Januar bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt gemeldet.

Bei den sechs RAV und der Pforte Arbeitsmarkt in Menziken war im Januar eine Zunahme der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 435 auf 11'117, jene der Stellensuchenden um 367 auf 14'852 Personen.

Ende Januar 2014 waren 1'946 offene Stellen gemeldet. Das sind 419 mehr als im Vormonat. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen wurden im November 2013 179 Personen ausgesteuert.

Ende Januar waren 2'798 über 50 Jahre alte Personen arbeitslos gemeldet, 104 mehr als im Vormonat. Dies entspricht einer Quote von 2,8 (+0,1) Prozent. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 6'709 Personen (+294) oder 3,4 (+0,2) Prozent ohne Arbeit. 1'610 (+104) Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 Jahren oder 3,3 (+0,2) Prozent waren arbeitslos.

Die Personen, die sich im Januar von der Arbeitsvermittlung abgemeldet haben, waren im Durchschnitt 256 (+4) Tage lang angemeldet. Zwischen den einzelnen Altersklassen gibt es erhebliche Unterschiede: Die 15- bis 24-Jährigen waren im Durchschnitt 128 (+1) Tage auf Stellensuche, die 25- bis 49-Jährigen 251 (-12) und die über 50-Jährigen 392 (+34) Tage. Für Stellensuchende über 50 Jahre läuft eine gemeinsame Kampagne des Kantons Aargau und der Sozialpartner. Weitere Informationen dazu stehen unter www.potenzial50plus.ch zur Verfügung.

Im Januar haben im Kanton Aargau 21 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Das sind neun weniger als im Vormonat. Potenziell sind in den 21 Betrieben 471 Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt derzeit für tausend Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Betroffen sind Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres