Machbarkeitsstudie A98
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Resultate liegen anfangs Dezember vor
Die möglichen Trassen der geplanten deutschen Hochrheinautobahn A98 im Raum Waldshut und die Auswirkungen auf die Region Zurzach werden eingehend untersucht. Eine gesamtheitliche Beurteilung des Projekts wird noch in diesem Jahr abgeschlossen und veröffentlicht. Dies teilt der Regierungsrat in seiner Antwort auf einen Vorstoss aus dem Grossen Rat mit.
Mit der langfristigen Planung der Autobahn A98 längs des deutschen Rheinufers stellt sich vor allem die Frage nach der optimalen Linienführung bei Waldshut. Zur Diskussion stehen neben den Grundvarianten auf deutschem Gebiet (Berg-Trasse und Basis-Tunnel) auch Alternativen über das aargauische Fuller Feld.
In seiner am Freitag dem Grossen Rat zugestellten Beantwortung einer Interpellation von Thierry Burkart (FDP, Baden) erinnert der Regierungsrat daran, dass eine grenzüberschreitende Projektgruppe an einer vergleichenden Bewertung der verschiedenen Trasse-Varianten arbeitet. In Absprache mit den direkt betroffenen Gemeinden und dem Planungsverband der Region Zurzach wird gleichzeitig der mögliche Einfluss dieser Varianten auf die wirtschaftliche Situation und die Zukunftschancen und Risiken der Region analysiert.
Die abschliessende gesamtheitliche Beurteilung wird zeigen, ob ein Südtrasse über Schweizer Gebiet im Vergleich mit den Nordtrasses über Deutsches Gebiet wesentliche Vorteile für die Entwicklung der Region Zurzach und des Kantons mit sich bringt oder lediglich eine Kostenersparnis verspricht. Die Resultate sollen termingemäss anfangs Dezember 2003 vorliegen und anlässlich einer Behördeninformation bekannt gemacht werden.