Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit
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Arbeitslosenquote weiterhin bei 3,2 Prozent
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau ist im Februar leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt im Aargau weiterhin 3,2 Prozent und in der Schweiz 3,5 Prozent. Zugenommen hat die Zahl der offenen Stellen.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und bei der Pforte Arbeitsmarkt in Menziken waren Ende Februar 11'059 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 58 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden ging um 96 auf 14'756 Personen zurück. Ende Februar waren 2'146 offene Stellen gemeldet. Das sind 200 mehr als Ende Januar. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen wurden im Dezember 2013 224 Personen ausgesteuert.
Weniger Jugendliche ohne Arbeit
Im Februar waren 2'808 Personen über 50 Jahre arbeitslos gemeldet, zehn mehr als im Vormonat. Dies entspricht – wie bereits im Vormonat – einer Quote von 2,8 Prozent. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 6'747 Personen (+38) und weiterhin 3,4 Prozent ohne Arbeit. 1'504 (-106) Personen unter 25 Jahren oder 3,1 (-0,2) Prozent waren arbeitslos. Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen in der ersten Jahreshälfte ist regelmässig zu beobachten.
Die Personen, die sich im Dezember bei den RAV oder der Pforte Arbeitsmarkt von der Arbeitsvermittlung abgemeldet haben, waren im Durchschnitt 225 (-31) Tage lang angemeldet. Zwischen den einzelnen Altersklassen gibt es erhebliche Unterschiede: Die 15- bis 24-Jährigen waren 136 (+8) Tage auf Stellensuche, die 25- bis 49 Jährigen 229 (-22) und die über 50-Jährigen 326 (-67) Tage. Für Stellensuchende über 50 läuft weiterhin eine gemeinsame Kampagne des Kantons Aargau und der Sozialpartner. Weitere Informationen sind unter www.potenzial50plus.ch zu finden.
Leichter Anstieg der Kurzarbeit
Im vergangenen Monat haben 24 Betriebe Kurzarbeit angemeldet, drei mehr als im Januar. In diesen Betrieben liegt für 264 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor. Zusammen mit den Meldungen aus den Vormonaten sind derzeit 1'409 Personen potenziell von Kurzarbeit betroffen. Erfahrungsgemäss wird diese Möglichkeit aber von den Betrieben nicht für alle Mitarbeitenden ausgeschöpft.
Die meisten Meldungen für Kurzarbeit gingen von Betrieben aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe ein.