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Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit :
Arbeitslosenquote bei 3,5 Prozent

Nach dem starken Anstieg im Januar ist die Arbeitslosigkeit im Februar im Aargau wieder etwas zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote sank von 3,6 auf 3,5 Prozent. Gesamtschweizerisch blieb die Arbeitslosenquote bei 4,1 Prozent. Wegen der kalten Witterung wurden zahlreiche Gesuche für Schlechtwetterentschädigungen eingereicht.

Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren Ende Februar 2005 10'867 Personen arbeitslos gemeldet; 229 Betroffene oder 2,1 Prozent weniger als Ende Januar.
Gesamtschweizerisch sank die Arbeitslosenzahl um 1,0 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden ist im Aargau um 208 auf 15'452 zurückgegangen. Die Stellensuchendenquote sank von 5,1 auf 5,0 Prozent.

Jugendarbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslose

Die Zahl der 15 bis 24- jährigen Arbeitslosen ist um 81 gesunken und beträgt neu 2'409 Personen. Die Arbeitslosenquote dieser Altersklasse ging von 5,4 auf 5,3 Prozent zurück. Bei den unter 20-Jährigen beträgt sie 3,0 Prozent; bei den 20- bis 24-Jährigen 6,8 Prozent. Gesamtschweizerisch sank die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-jährigen Personen von 5,5 auf 5,4 Prozent (total 29'911 Betroffene).

Ende Februar waren 1'817 Personen seit mehr als einem Jahr arbeitslos; 22 Personen weniger als Ende des Vormonats.

Schlechtwetterentschädigungen

Schlechtwetterentschädigungen werden für Arbeitsausfälle ausbezahlt, die den Arbeitgebern wegen schlechter Witterung entstanden sind. Sie tragen dazu bei, Kündigungen zu vermeiden. Für wetterbedingte Arbeitsausfälle sind bei der Amtsstelle Arbeitslosenversicherung für den Januar 2005 Gesuche von 201 Firmen eingegangen. Für den Monat Februar ist mit einer ähnlich hohen Anzahl Meldungen zu rechnen. Im Vorjahr (2004) wurden für Januar von 166 und für Februar von 171 Firmen Gesuche eingereicht. Im Durchschnitt werden rund 95 Prozent der Gesuche ganz oder teilweise gutgeheissen.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres