Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen
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Mehr unter 25-Jährige auf Arbeitssuche infolge Ausbildungsabschluss
Ende Juli waren 47 Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Gruppe der 15- bis 24-jährigen Arbeitslosen. Grund dafür war vor allem das Ende des Schuljahrs. Die Arbeitslosenquote im Aargau betrug wie im Vormonat 2,7 Prozent; in der Schweiz blieb sie ebenfalls unverändert bei 2,9 Prozent.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Juli 9'520 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 47 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 68 auf 13'292 Personen.
Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren 1'770 offene Stellen gemeldet, 230 weniger als im Juni. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen wurden im Mai 204 Personen ausgesteuert.
Ende Juli waren 1'245 Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 arbeitslos. Das sind 111 Personen mehr als Ende Juni. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent. Die Zunahme geht vor allem auf Personen zurück, die nach dem Ende einer Ausbildung noch keine Anschlusslösung gefunden haben. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 5'650 Personen (-93) oder 2,9 (-0,1) Prozent ohne Arbeit, bei den über 50-Jährigen waren 2'625 Personen (+29) oder 2,6 (+/-0,0) Prozent arbeitslos gemeldet.
Personen, die sich im Mai von der Arbeitsvermittlung abgemeldet haben, waren im Durchschnitt 262 (+14) Tage lang angemeldet. Zwischen den einzelnen Altersklassen gibt es grosse Unterschiede: Die 15- bis 24-Jährigen waren im Durchschnitt 149 (-12) Tage auf Stellensuche, die 25- bis 49-Jährigen 253 (+7) und die über 50-Jährigen 409 (+68) Tage. Diese Werte schwanken im Jahresverlauf stark. Für Stellensuchende über 50 läuft weiterhin eine gemeinsame Kampagne des Kantons Aargau und der Sozialpartner. Weitere Informationen dazu stehen unter www.potenzial50plus.ch zur Verfügung.
Im Juli haben neun Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt, einer mehr als im Vormonat. Potenziell sind in den neu gemeldeten Betrieben 136 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt derzeit für 730 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Im Juni waren es noch 890 Personen.