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"Lärm macht stumm" :
Internationaler Tag gegen Lärm am Mittwoch, 24. April 2013

Der Internationale Tag gegen Lärm am 24. April 2013 steht unter dem Motto "Lärm macht stumm". Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt hat im Vorfeld einen Schreibwettbewerb lanciert. Die Gewinner stehen fest.

Lärm beeinträchtigt die Kommunikation. Ist der Lärmpegel zu hoch, wird das Gegenüber nicht verstanden und das Gespräch verstummt. Wir nutzen öffentliche Räume zum Verweilen, für Sportaktivitäten oder zur kulturellen Betätigung. Dabei ist unser Bedürfnis nach Kommunikation gross. Wird diese durch verschiedene Lärmquellen gestört, geht Lebensqualität verloren.

Leidtragende sind Kinder und Hörbehinderte

Den negativen Auswirkungen des Lärms auf die sprachliche Kommunikation wird unterschiedlich begegnet. Die einen sprechen lauter; andere versuchen, konzentrierter zuzuhören. Die direkte Auswirkung von Lärm auf die Kommunikation besteht darin, dass das Sprachsignal durch den Lärm verfälscht wird. Verbale Botschaften können nicht mehr korrekt entschlüsselt werden, was zu Missverständnissen führt. Für Kinder werden diese Verfälschung der Sprache und die Unterbrechung der Kommunikation, zum Beispiel durch Verkehrslärm, zum Problem, weil diese über einen kleinen Wortschatz und ein eingeschränktes akustisches Gedächtnis verfügen. Ebenfalls stark benachteiligt sind Personen mit Hörstörungen.

Schreibwettbewerb zum Tag gegen Lärm

Um auf diese Problematik hinzuweisen, steht der Internationale Tag gegen Lärm vom Mittwoch, 24. April 2013 unter dem Motto "Lärm macht stumm". Im Vorfeld dieses Tages hat die Abteilung für Umwelt des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) einen Schreibwettbewerb ausgeschrieben. Unter den eingesandten Texten hat eine Fachjury in den drei Kategorien Kinder bis und mit 15 Jahre, Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren sowie Erwachsene ab 20 Jahre die besten Texte ausgewählt. Bei den Kindern und Jugendlichen gewannen zwei Mädchen mit ihren Prosageschichten je einen Büchergutschein im Wert von 100 Franken. In der Erwachsenenkategorie ging ein Gedicht von Urs Bircher als Sieger hervor. Der gut gereimte, vielschichtige Text richtet sich an Lärmverursacher. Er zeigt auf, dass Lärm sowohl kurz- wie auch langfristig stumm machen kann. Die zweitplatzierte Suzanne Bosselaar hat das Thema Lärm sprichwörtlich stumm gemacht und sie beschränkt sich auf drei Punkte. Im drittplatzierten Gedicht arbeitet Andreas Friedli das Thema poetisch auf und regt zum Nachdenken an. Die ausgezeichneten Autorinnen und Autoren erhalten einen Büchergutschein im Wert von 100, 75 beziehungsweise 50 Franken. Der "Prix publique" für die meisten Likes auf dem kantonalen Facebook-Auftritt geht an Remo Conoci. Die Siegertexte werden am morgigen Tag gegen Lärm auf der Internetseite des Kantons Aargau (www.ag.ch/umwelt) und anschliessend in der Zeitschrift UMWELTAARGAU publiziert.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt