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Kommission unterstützt raschen Totalrückbau :
Gesamtsanierung der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK)

Die grossrätliche Kommission Umwelt und Gewässer (KUG) unterstützt den raschen Totalrückbau der Sondermülldeponie Kölliken. Dem Rahmenkredit von 82.0 Millionen Franken für die Jahre 2002 bis 2006 wurde einstimmig zugestimmt. Der Grosse Rat entscheidet im November.

Die Kommission Umwelt und Gewässer (KUG) hat an ihrer letzten Sitzung vor Ort in Kölliken die Botschaft des Regierungsrates betreffend der Gesamtsanierung der Sondermülldeponie Kölliken beraten und allen Anträgen zugestimmt. Der Aargau soll vorwärts machen mit dem Totalrückbau der Sondermülldeponie Kölliken. Bis spätestens 2005 soll der Bericht und das Sanierungsprojekt mit einem weiteren Kreditantrag für die vollständige Realisierung der Gesamtsanierung den Grossen Rat unterbreitet werden.

Kanton muss Führungsrolle wahrnehmen

Bis spätestens 2015 soll die rund 350 Millionen Franken teure Sanierung abgeschlossen sein.Für die KUG ist es wichtig, dass der Kanton Aargau mit seiner Beteiligung von 41.67% am Konsortium SMDK und als Aufsichtsbehörde seine Führungsrolle wahrnimmt und die Gesamtsanierung forciert.

Know-how-Transfer fördern

Dem Wissensmanagement im Zusammenhang mit der Gesamtsanierung muss vermehrt Beachtung geschenkt werden. Das heisst, der Know-how-Transfer innerhalb der Schweiz an Fachhochschulen, Universitäten, Fachverbänden und Schweizer Firmen soll gefördert werden. Informationen an die Bevölkerung sollen mit Konzept erfolgen und die Vermarktung soll überprüft werden.

Den Bund in die Verantwortung nehmen

Die KUG fordert den Regierungsrat auf, den Bund bei der Finanzierung in die Verantwortung zu nehmen. Die Gesamtsanierung der SMDK ist in dieser Art weltweit einmalig, der Kanton Aargau muss die Pionierrolle übernehmen, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind erforderlich, zusätzliche Öffentlichkeitsarbeiten sind nötig. Schlussendlich profitiert die gesamte Schweiz. Der Bund soll Solidarität zeigen!

Die Beratung im Grossen Rat erfolgt im November 2001.

  • Staatskanzlei