Kein Handlungsbedarf im Aargau
:
Lageanalyse nach den Terror-Anschlägen in den USA
Die Sicherheitsbehörden im Aargau teilen die Bundes-Auffassung, dass die Schweiz gegenwärtig nicht im Visier des Terrorismus steht. Dies gab Landammann Kurt Wernli am Dienstag im Grossen Rat zu Protokoll.
Wie Landammann Kurt Wernli am Dienstag in einer kurzen Erklärung vor dem Kantonsparlament ausführte, hat er am Samstag mit Polizeikommandant Léon Borer und der Kerngruppe des Kantonalen Führungsstabes (KFS) die Folgen der Terroranschläge gegen die USA für den Aargau erörtert. Gestützt auf einen Lagerapport des Polizeikommandanten teilt der KFS die Auffassung der Bundesbehörden, wonach die Schweiz gegenwärtig nicht im Visier des Terrorismus steht.
Von den Terror-Anschlägen in New York und in Washington sind letztlich alle Staaten der freien Welt betroffen. Im Visier der Attentäter stehen aber eindeutig die Vereinigten Staaten von Amerika. Mit einem Übergreifen solcher Anschläge auf die europäischen Länder ist in der jetzigen Situation nicht zu rechnen. Für die Schweiz - und auch für den Kanton Aargau - sind deshalb keine besonderen Massnahmen notwendig. Hingegen muss die Entwicklung der Situation laufend und genau im Auge behalten werden.
Der Regierungsrat des Kantons Aargau und die Mitglieder des Kantonalen Führungsstabes werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und allenfalls nötige Massnahmen in die Wege leiten.