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Kanton zieht Baugesuch zurück :
Verzicht auf Asylunterkunft im "Verenahof" in Koblenz

Die Eigentümerin der Liegenschaft "Verenahof" in Koblenz hat sich aus den Verhandlungen über die Miete der Immobilie durch den Kanton zurückgezogen. Das Departement Gesundheit und Soziales zieht das Baugesuch für die Umnutzung der Liegenschaft als Asylunterkunft deshalb zurück.

Seit über einem Jahr befinden sich der Eigentümer der Liegenschaft "Verenahof" in Koblenz und der Kantonale Sozialdienst (KSD) in Gesprächen über die Miete der Immobilie der Kanton und die Umnutzung als Asylunterkunft.

In den vergangenen Tagen hat sich die Eigentümerin der Liegenschaft "Verenahof" aus den Verhandlungen mit dem Kanton über das weitere Vorgehen in der Sache aus wirtschaftlichen Gründen zurückgezogen. Das DGS hat die Situation analysiert und ist zum Schluss gekommen, vor diesem Hintergrund keine weiteren Verhandlungen mehr zu führen und die Angelegenheit als erledigt zu betrachten. Gleichzeitig hat das DGS die Gemeinde Koblenz über den Rückzug des Baugesuchs informiert.

Aufgrund der nach wie vor angespannten Unterbringungssituation ist das DGS unverändert auf die Akquisition von Objekten angewiesen, die sich für die Beherbergung von Asylsuchenden und zu marktüblichen Konditionen anzumieten sind. Die Suche nach geeigneten Immobilien wird nach dem Rückzug des Baugesuchs in Koblenz deshalb mit hoher Intensität fortgeführt.

  • Departement Gesundheit und Soziales