Jugendarbeitslosigkeit erwartungsgemäss gestiegen
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Arbeitslosenquote weiterhin bei 3,0 Prozent
Die Jugendarbeitslosigkeit hat im Juli erwartungsgemäss deutlich zugenommen. Sie liegt bei Jugendlichen unter 20 Jahren mit einer Quote von 3,2 Prozent um 0,7 Prozentpunkte höher als im Vormonat. Die gesamte Arbeitslosenquote beträgt im Kanton Aargau wie im Vormonat 3,0 Prozent; in der Schweiz liegt sie bei 3,5 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen ist leicht gestiegen.
Bei der Jugendarbeitslosigkeit ist mit Ende des Schuljahres wieder eine deutliche Zunahme zu verzeichnen. Bei den Jugendlichen unter 20 Jahren stieg die Zahl der Arbeitslosen innert Monatsfrist von 470 auf 617 Personen und die Arbeitslosenquote von 2,5 auf 3,2 Prozent. Bei den 20- bis 24-jährigen Personen nahm die Zahl von 1'352 auf 1'409 zu; die Quote stieg von 5,1 auf 5,3 Prozent an. Die Zahlen liegen innerhalb der Erwartungen. Sie machen deutlich, dass die Umsetzung der vor kurzem vorgestellten Massnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit von grosser Bedeutung ist.
Bei den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren Ende Juli 9'276 Arbeitslose registriert. Das sind 59 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden ist dagegen leicht gesunken: 14'148 Personen oder 23 weniger als im Juni waren betroffen.
Die Stellensuchendenquote beträgt wie im Vormonat 4,6 Prozent. Die gesamtschweizerische Stellensuchendenquote verharrte bei 5,3 Prozent.
Sowohl Stellensuchende wie auch Arbeitslose sind bei einem RAV gemeldet und suchen eine Stelle. Im Unterschied zu den Arbeitslosen werden bei Stellensuchenden zusätzlich jene Personen mitgezählt, die an Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung teilnehmen, eine Umschulung oder Weiterbildung absolvieren oder einen Zwischenverdienst erzielen.
Bei den RAV waren Ende Juli 744 offene Stellen gemeldet. Dies sind 138 mehr als im Juni. Die RAV konnten im Laufe des Monats Juli 483 Stellen besetzen; vier mehr als im Vormonat.
br>Bei der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau sind im Juli 125 Personen ausgesteuert worden, das sind 30 mehr als im Juni.