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Jahresbericht der Lebensmittelkontrolle 2007 :
Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest und die Badenfahrt waren erfreuliche Anlässe

Das Amt für Verbraucherschutz hat im letzten Jahr rund 2'800 Betriebe, welche leichtverderbliche Lebensmittel in Verkehr bringen, inspiziert und 4'500 Proben untersucht.

Im Berichtsjahr wurden 2'800 Betriebe (entspricht 80 % der Betriebe), welche leichtverderbliche Lebensmittel in Verkehr bringen, durch das Lebensmittelinspektorat kontrolliert. In 22 Fällen wurde Strafanzeige eingereicht und 15-mal ein zeitlich begrenztes Benutzungsverbot bei Restaurants ausgesprochen. Gründe für die drastischen Massnahmen waren meist mangelnde Reinigung oder verdorbene Lebensmittel. Neben der Routinekontrolltätigkeit stand das Lebensmittelinspektorat an zwei Grossanlässen, dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest und der Badenfahrt, im Einsatz. Bei beiden Anlässen konnte eine erfreuliche Bilanz betreffend erzieltem Stand der Lebensmittelhygiene gezogen werden. Dies sicher auch Dank der guten Zusammenarbeit mit den Organisatoren bereits im Vorfeld der Veranstaltungen. Bei den Schwerpunktaktionen "Auslobungen von Lebensmitteln in Apotheken und Drogerien, Angabe des Produktionslandes bei Obst und Gemüse und Preisangaben im Sommerschlussverkauf" mussten viele Beanstandungen ausgesprochen werden.

Insgesamt wurden 4'500 amtliche Proben untersucht. Einige Kampagnen führten zu hohen Beanstandungsquoten, so zum Beispiel der zu tiefe Kalbfleischanteil in Kalbsbratwürsten, Spritzmittelrückstände in Blattsalaten im Winter und täuschende Deklaration der Aromen bei aromatisierten Lebensmitteln.

Ausgeprägte Trockenperioden, Hochwasser und Unwetter machten das Jahr 2007 für die Trinkwasserversorgungen sehr anspruchsvoll. Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse wiesen 96 % der amtlich untersuchten Trinkwasserproben eine einwandfreie Qualität auf.

Neben Lebensmitteln wurden auch Gebrauchsgegen¬stände kontrolliert. Kosmetische Mittel mit gefährlichen Inhaltstoffen wurden aus dem Verkauf gezogen. Die Nickelabgabe war bei mehreren Modeschmuckstücken zu hoch.

Weitere Informationen befinden sich im Fact-Sheet. Die Details sind im Jahresbericht 2007 zu finden unter: Amt für Verbraucherschutz.

  • Departement Gesundheit und Soziales