Hörbare Schweiz
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Das klingende Gedächtnis der Schweiz in der Kantonsbibliothek
Die Tondokumente der Schweizer Nationalphonothek kann man sich jetzt auch im Aargau anhören. Die Aargauer Kantonsbibliothek lässt an einer Hörstation ins Tonarchiv der Schweiz horchen.
Rund 30'000 Tondokumente aus ihrem umfangreichen Bestand hat die Schweizerische Nationalphonothek in Lugano bereits digitalisiert. Als einzige Institution im Aargau bietet nun die Kantonsbibliothek die Möglichkeit, an einer eigens eingerichteten Hörstation in die digitalisierten Dokumente der Nationalphonothek hineinzuhorchen. So kann man etwa hören, welche Musik am 5. Folkfestival auf der Lenzburg 1976 gespielt und gesungen wurde. Man kann "Fred Böhler and his Orchestra" in einer Aufnahme aus dem Jahr 1941 jazzen oder den legendären Radrennfahrer Hugo Koblet einige Jahre später auf Italienisch ein Interview geben hören.
Aktueller Pop ist ebenso zu finden wie die Hits von gestern, Alphornmusik oder ein Jodel. Neben kurzen Geschichten aus der "Schreckmümpfeli"-Reihe findet sich ein Krimihörspiel von Hansjörg Schneider oder die Hörbuchfassung von Urs Widmers "Buch des Vaters".
20 Jahre klingendes Kulturgut
Die Schweizerische Nationalphonothek mit Sitz in Lugano sammelt seit über 20 Jahren das klingende Kulturgut der Schweiz und stellt es Interessierten zur Verfügung. Die Sammlung umfasst rund 260'000 Tonträger, und etwa 10'000 weitere Tondokumente kommen jedes Jahr neu dazu.