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Hochwasser-Alarm im Aargau :
Situation stabil aber nach wie vor kritisch

Die Hochwassersituation im Aargau ist zwar nach wie vor kritisch, in den meisten Gegenden stagnieren die Durchflussmengen der Flüsse jetzt auf hohem Niveau. Die Schäden im Kanton sind beträchtlich, Personen- und Tierschäden wurden aber bis dato nicht gemeldet.

Der Kantonale Führungsstab (KFS) bezeichnet zur Zeit die Lage im Kanton Aargau als stabil. Die Wasserpegel befinden sich aber nach wie vor auf kritischem Niveau. Über Nacht wurden keine Personen- und Tierschäden gemeldet. Der Sachschaden im Kanton Aargau ist jedoch beträchtlich. Trotz Verkehrsbehinderungen verlief der Verkehr auf den Aargauer Strassen ohne grössere Störungen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem KFS, den kantonalen Behörden und Gemeinden verlief zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten. Auch die Bevölkerung hat sich besonnen verhalten.Die 17 Gemeinden, die vom Hochwasser am stärksten betroffen und bedroht sind, beobachten die Situation nach wie vor mit grosser Aufmerksamkeit und nehmen ihre Verantwortung zum Schutz der Bevölkerung war.

Auch in der Nacht wurden die Reussdämme sowie die exponierten Brücken permanent durch Patrouillen überwacht. Im Gebiet Merenschwand musste ein Reussdamm verstärkt werden. Die bestehenden Sperrungen der betroffenen Brücken bleiben aufrecht.

Reusstal

Die Lage hat sich mittlerweile entspannt und ist stabil.

Unteres Aaretal

In Windisch hat sich die Situation auf hohem Niveau stabilisiert. Die Durchflussmenge der Aare ist zur Zeit gleichbleibend. Ein erneutes Ansteigen der Pegel ist infolge einer möglichen Regulierung des Bielersees nicht auszuschliessen.

Rhein

Auch hier hat sich die Durchflussmenge auf hohem Stand eingependelt. Allerdings ist zu erwarten, dass der Wasserstand auf den Nachmittag erneut ansteigt.

  • Departement Gesundheit und Soziales