Gute Arbeitsmarktlage im Aargau
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Arbeitslosenquote von 1,3%
Die Zahl der Stellensuchenden und der Arbeitslosen ist im September dank der guten Konjunktur erneut zurückgegangen. Davon profitierten auch Menschen, die länger als ein Jahr keine Stelle mehr hatten. Kurzarbeit ist kaum mehr vorhanden. In den einzelnen Wirtschaftsregionen herrscht jedoch eine unterschiedliche Beschäftigungslage.
Von Ende August bis Ende September 2000 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 217 Personen oder 3,3 Prozent auf 6'413 Personen ab. Dies ergibt eine Stellensuchendenquote von 2,3 Prozent.
Von den 6'413 Stellensuchenden gelten 3'602 Personen oder 56,2 Prozent als arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen war Ende September um 97 Personen oder 2,6 Prozent kleiner als Ende August. Die Arbeitslosenquote sank von 1,4 auf 1,3 Prozent.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen nahm von Ende August bis Ende September 2000 um 25 Personen oder 3,8 Prozent auf 630 Personen ab. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Gesamtbestand der Arbeitslosen machte Ende September 17,5 Prozent aus.
Der Bezirk Kulm ist mit einer Arbeitslosenquote von 1,6 Prozent noch am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen. Auch die Bezirke Baden und Zurzach (je 1,5 %) sowie Brugg, Rheinfelden und Zofingen (je 1,4 %) liegen über dem kantonalen Durchschnitt von 1,3 Prozent; darunter sind die Bezirke Lenzburg (1,2 %), Aarau, Bremgarten und Laufenburg (je 1,1 %) sowie Muri (0,7 %).
Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1'435 Stellen Ende September um 272 Stellen kleiner als Ende August. Die RAV vermittelten im September 353 offene Stellen an stellensuchende Personen.
Die gute Wirtschaftslage spiegelt sich auch in einem sehr tiefen Niveau der Kurzarbeit wider. Nur vier Unternehmen meldeten im September 2000 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.