Grundsteinlegung zum Neubau
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Kinderstation Rüfenach
Die kantonale psychiatrische Kinderstation Rüfenach erhält ein neues Gruppenhaus. Am Montag war offizielle Grundsteinlegung.
Der Neubau des Gruppenhauses und der Umbau des Schulhauses sollen in zwei Jahren bendet sein. Den erforderlichen Kredit hatte der Grosse Rat 1996 bewilligt. Die Investitionskosten betragen 5,3 Millionen Franken, wovon der Bund gestützt auf die IV-Gesetzgebung über 1,5 Millionen übernehmen wird.
An der offiziellen Grundsteinlegung in Rüfenach erklärte Regierungsrätin Dr. Stéphanie Mörikofer-Zwez, Vorsteherin des Gesundheitsdepartements, die heutige Kinderstation genüge den Anforderungen einer angemessenen Therapie nicht mehr: "Es hat zu wenig Platz." Um jedem Kind mit seinen Schwierigkeiten und Stärken gerecht werden zu können, sei ein erweitertes Raumprogramm absolut dringend. Das neue Raumangebot unterstützt das Therapiekonzept: Familien- und Gruppengespräche und die Spieltherapie werden in einem geeigneten Rahmen stattfinden. Laut Gesundheitsdirektorin Mörikofer wird sich auch die bessere Trennung zwischen den beiden Beziehungsgruppen als vorteilhaft für Betreute und Betreuende erweisen.
Rüfenach sei ihr ans Herz gewachsen, hielt die Gesundheitsdirektorin fest. "Weil ich dafür kämpfen musste, aber auch, weil ich das Therapiekonzept als bedarfsgerecht beurteile und hier hervorragende Arbeit geleistet wird."
Die Kantonale Kinderstation in Rüfenach (KKR) ist ein gemeinnütziges, öffentliches, heilpädagogisch-kinderpsychiatrisches Therapieheim für Kinder mit psychischen Problemen. Ein Schwergewicht des Leistungsauftrages sind Sonderschulmassnahmen. Organisatorisch ist die KKR dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst des Kantons Aargau angegliedert. Die Kinder bleiben durchschnittlich ein Jahr in der Kinderstation und werden ihren Möglichkeiten entsprechend individuell geschult.