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Grösste kantonseigene Photovoltaikanlage :
Lehrbeispiel für nachhaltige Energiepolitik auf dem Dach der Kanti Baden

Der Kanton engagiert sich bei seinen Immobilien für eine ökologische und ökonomische Gebäudetechnik. Heute wurde auf dem Dach der Kantonsschule Baden die grösste kantonseigene Photovoltaikanlage eingeweiht. Sie dient gleichzeitig der Stromproduktion und der Bewusstseinsbildung.

Wer in der Kantonsschule Baden ein und aus geht, kann die Ertragsdaten der neuen Anlage täglich auf dem Infopannel ablesen. Nachhaltiges energiepolitisches Handeln wird so im Alltag erlebbar. Ebenfalls deutlich wird dabei, dass der Kanton ein energiepolitisches Vorbild ist.

1998 hat der Kanton Aargau die erste Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des kantonalen Zivilschutz-Ausbildungszentrums in Eiken erstellt, weitere Anlagen folgten. Die heute von Regierungsrat Roland Brogli eingeweihte Photovoltaikanlage ist die fünfte und bis jetzt grösste kantonseigene Anlage. Sie hat eine Leistung von 69 kW und produziert jährlich rund 60'000 kWh oder knapp acht Prozent des Stromverbrauchs der Kantonsschule Baden.

Der Kanton hat sich zusammen mit der Kantonsschule Baden anlässlich der Flachdachsanierung entschlossen, auf dem erneuerten Dach des Gebäudes 6 der Kantonsschule Baden eine Photovoltaikanlage zu errichten. Die in wenigen Wochen erstellte Anlage kostete 400'000 Franken.

Der Kanton hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist in der Energie- und Gebäudetechnik generell engagiert. Er realisiert zum Beispiel in seinen Gebäuden Holzheizungen, setzt den Minergie-Standard bei Neubauten um und sorgt für Effizienzsteigerung bei der Beleuchtung.

  • Departement Finanzen und Ressourcen