Gesundheitsaktion im Grossen Rat
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Gemeinsam gegen Übergewicht und Bewegungsmangel
An der heutigen Grossratssitzung konnten sich alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier sowie die Regierungsräte des Kantons Aargau ihren Body-Mass-Index (BMI) berechnen lassen. Dieser gibt Auskunft über das Körpergewicht in Relation zur Grösse. Betreut und beraten wurden die Politikerinnen und Politiker von Mitarbeitenden des Departements Gesundheit und Soziales und der Gesundheitsförderung Schweiz.
Übergewicht ist eine zunehmende finanzielle Belastung für die Volkswirtschaft und die Krankenversicherungsprämien. Sie verursacht bereits heute jährlich 2.7 Milliarden Franken medizinische Folgekosten in der Schweiz. Dies entspricht einer Summe von rund 200 Millionen Franken für den Kanton Aargau. Mit dieser Aktion wollen die Verantwortlichen auf die zunehmende Problematik von "Übergewicht" aufmerksam machen und Möglichkeiten aufzeigen, die eine gesunde Lebensweise der Bevölkerung fördern. Ziel der Aktion ist es, den politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern die Bedeutung von Gesundheitsförderung und Prävention bewusst zu machen und so den Weg für geeignete Rahmenbedingungen ebnen.
Fast alle Grossrätinnen und Grossräte liessen sich an dieser heutigen Aktion wägen und messen. Vor allem die Grossrätinnen schnitten im Vergleich zu andern Kantonen (SG/ZG) sehr gut ab. Ein beträchtlicher Anteil der Männer hingegen wurde als übergewichtig befunden. Dies entspricht auch dem gesamtschweizerischen Bild. Für Gesundheitsdirektor Ernst Hasler steht fest:"Die Kantonale Gesundheitsförderung "gsund und zwäg im aargau" hat noch viel zu tun, packen wir's an und machen wir einen weiteren Schritt." Schritte, die übrigens mit Hilfe eines Schrittzählers, der an alle Politikerinnen und Politiker abgegeben wurde, künftig gezählt werden können.