Geschichtsvermittlung am originalen Schauplatz
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Fachtagung im Kloster Königsfelden am 15. und 16. Oktober 2010
Im Rahmen des Jubiläumsprojekts " Tor zum Paradies - 700 Jahre Kloster Königsfelden" organisieren das Museum Aargau und die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz gemeinsam diese Tagung. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland diskutieren während zweier Tage über die Möglichkeiten und zukünftigen Herausforderungen bei der Vermittlungsarbeit an historischen Stätten.
Das Kloster Königsfelden, inmitten einer weitläufigen Parkanlage gelegen, ist ein Originalschauplatz von herausragender historischer Bedeutung. Als habsburgisches Machtzentrum und Memorialort der Familie erlebte es im 14. Jahrhundert seineHochblüte. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kloster liegen die archäologischen Ausgrabungstätten von Vindonissa, die seit kurzem auf dem Legionärspfad einem breiten Publikum mit einem innovativen Konzept vermittelt werden. Dieser Ort ist etwasBesonderes und ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern eine eindrucksvolle Begegnung mit Vergangenheit.
Tagung
Damit aus solchen Begegnungen nachhaltige Erlebnisse werden, gibt es verschiedenste Vermittlungsformen. Welche dieser Formen eher für die Schule, welche eher für Freizeit oder Familie geeignet sind, ist weitgehend unbekannt. An der Tagung werden durch die Begegnung von Wissenschaft und Praxis neue Erkenntnisse erwartet. Das Tagungsprogramm bietet den Teilnehmenden während zweier Tage mit Referaten, einerPodiumsdiskussion, einer theaterpädagogischen Sequenz und Workshops breiten Raum für eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik.
Neben der Erläuterung von Methoden und Vermittlungsformen gilt es über Chancen und Schwierigkeiten zu diskutieren, die sich bei der Geschichtsvermittlung anOriginalschauplätzen stellen. Ebenso wird der Blick in die Zukunft gerichtet und gefragt, in welche Richtungen sich die Vermittlung in Klöstern, Schlössern oder auf Schlachtfeldernin einer globalisierten und medialisierten Gesellschaft entwickeln könnte.
Die international ausgerichtete Tagung richtet sich an Fachpersonen aus den BereichenMuseumspädagogik, Geschichts- und Kulturvermittlung sowie an Lehrpersonen und Hochschuldozenten.