Gesamtsanierung Krankenheim "Pflegi Muri"
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Kommission folgt den Anträgen des Regierungsrates
Unter dem Vorsitz von Rudolf Keller (SVP Oberflachs) hat die Gesundheitskommission des Grossen Rates an ihrer Sitzung vom 18. Februar 2005 den Vorschlag des Regierungsrates zur Gesamtsanierung der Pflegi Muri einstimmig genehmigt.
Das Krankenheim "Pflegi Muri", soll gemäss Botschaft des Regierungsrates an den Grossenrat mit einem Kantonsbeitrag von gut Fr. 11 Millionen saniert werden. Ohne diese Massnahmen sind die mittelfristige Werterhaltung des altehrwürdigen Gebäudes und die Attraktivität in der Nutzung als Krankenheim gefährdet.
Ein im Jahr 1999 erstelltes Reorganisationskonzept hat aufgezeigt, dass nebst betrieblich notwendigen Massnahmen die Infrastruktur nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht und dass bauliche Veränderungen nicht mehr nur punktuell und ohne Einbettung in einen Gesamtzusammenhang angegangen werden dürfen. Ein aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangenes Vorprojekt wurde von der Regierung im Juni 2003 genehmigt. Der Heimvorstand der Pflegi Muri hat das vorliegende Projekt am 22. April 2004 einstimmig gutgeheissen. Die Zimmer werden, wo immer es die historische Grundrisssituation zulässt, mit eigenen Nasszellen ausgestattet. Dadurch wird die Anzahl der 1-Bett- und 2-Bett-Zimmer erhöht, jene der 3-Bett-Zimmer reduziert und die 4-Bett-Zimmer ganz aufgehoben. Die Gesamtzahl der Betten wird sich von 230 auf 207 reduzieren.
Die Investitionskosten für die aus dem Bauprojekt als Gesamtkonzept projektierten Umbauten und Sanierungen betragen Fr. 16`357`000.-. Aufgrund der Kostenaufteilung in Investitionen und Unterhalt beträgt der Netto-Kantonsbeitrag Fr. 11`450`000.- Im Rahmen des Gesamtkonzeptes ist die Ausführung der Sanierung in verschiedenen Etappen vorgesehen und wird ca. 5 Jahre dauern.