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Gesamterneuerung des Kantonsspitals Baden :
Investitionen zur Erhaltung der Qualität im KSB

Nach 25 Jahren intensiver Nutzung soll das KSB erneuert werden. Die entsprechende Botschaft der Regierung wurde im August 2003 dem Grossen Rat zugeleitet. Fragen der Grossrätlichen Gesundheitskommission (GGK) zum Projekt wurden nun in einer Ergänzungsbotschaft der Regierung beantwortet.

Die Investitionskosten für die Sanierung mit den baulichen, betrieblichen und technischen Bedürfnissen höchster Priorität betragen neu 105 Millionen Franken (Kostenstand März 2004; bisher 85 Millionen). Davon sind ca. 70 Mio. Franken werterhaltende Baumassnahmen. Die Realisierung der Sanierung soll im Jahr 2006 aufgenommen werden und sechs Jahre dauern. Die für diese Sanierung notwendige Planung von Bauprojekt und die Kostenermittlung sind für 2005 vorgesehen. Die Aufwendungen für diese Planung betragen 6.8 Mio. Franken.

Der Erneuerungsbedarf mit höchster Priorität besteht in den Bereichen Notfall, Röntgen, Tagesklinik und in den Ambulatorien. Hier bestehen die höchsten Frequenzen und sind Innovationen auf Grund neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden dringend notwendig. In einem weiteren Schritt werden in die Patientenzimmer Nasszellen eingebaut und die Stationsbüros den heutigen Bedürfnissen angepasst.

Der veränderte Projektumfang ist auf eine Optimierung der betrieblichen Abläufe und der Nutzung von möglichen Synergien zurück zu führen. Die zu sanierende Nettogeschossfläche wird dadurch um ca. 3'000 m2 erweitert und erhält in diesem Umfang erste Priorität. Diese Fläche wird in späteren Sanierungsetappen eingespart werden können.

Die allfällige Umwandlung des Bezirkspital Brugg hat nach Beurteilung des Gesundheitsdepartements keine Auswirkung auf die baulichen Massnahmen im Zusammenhang mit der Sanierung. Hingegen können sich die Steigerungen der Leistungsfrequenz auf die benötigten Personalressourcen auswirken.

Die Gesundheitskommission des Grossen Rates nimmt am 1. Juli 2004 die Beratungen zum Projektierungskredit auf, welcher die Grundlage für alle weiteren Aktivitäten ist. Das Kantonsparlament wird anschliessend über diesen Kredit entscheiden und damit die Weichen für die medizinische Grundversorgung im Ostteil des Kantons Aargau in den nächsten Jahren stellen.

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